TitelMontag, 28. August 2017
SRF bi de Lüt: Ein wahres Sommerfest  

321 000 Zuschauer vor dem Bildschirm, 3500 weitere vor Ort: Am Samstag sendete das SRF live aus Küssnacht – und rückte diverse Einheimische ins Rampenlicht.   

su. Das 111-jährige Dampfschiff Schiller, das vor dem reich bevölkerten Seeplatz ankert, die Rigi und der Pilatus, die in den wolkenlosen Himmel ragen: Schöner hätte sich Küssnacht dem Schweizer Fernsehpublikum nicht präsentieren können. Vom Wetterpropheten Kari Hediger, der Sägespäne isst bis zum Opernsänger Soon-Kee Woo aus Greppen, der von seiner Arbeit als Zugbegleiter der Rigi Bahnen erzählt: Die Live-Sendung bot beste Unterhaltung. Sehen lassen konnten sich auch die Einspieler, die Küssnachter ins Rampenlicht rückten. Ein Rückblick in Bildern.

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Am Freitagnachmittag fand die erste von drei öffentlichen Proben statt. Beim ersten Durchlauf stand die richtige Kameraeinstellung im Vordergrund. Als Statistin vertrat Sandra Lischer verschiedene Gäste der Live-Sendung, die am Samstagabend ihren Platz einnahmen.

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Josef Ulrich amtete als einer von vier einheimischen Kabelträgern, die verhinderten, dass jemand stolpert oder das Bild verwackelt, weil die Kamera über ein Kabel fährt. Als «hochspannend» bezeichnete der Küssnachter den Blick hinter die Kulissen und zeigte sich beeindruckt, «wie viele Puzzleteile zusammenkommen und letztlich eine Sendung ergeben».

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Beteiligt am Erfolg dieses wahren Sommerfestes waren auch 170 Einheimische, die hinter den Kulissen weibelten. So auch Conny Niederberger, Marta Wipfli, Gaby Räber und Berta Weiss (v.l.) vom Damenturnverein, die am Freitagnachmittag in einer der vielen Festwirtschaften arbeiteten.

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Das Wetter hätte nicht besser sein können: Vor perfekter Kulisse und «bei gefühlten 48 Grad» eröffneten die Moderatoren Nik Hartmann und Annina Campell pünktlich um 20.10 Uhr die zweistündige Live-Sendung vom Küssnachter Seeplatz.

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SRF bi de Lüt erreichte einen Marktanteil von 30,5 %. Neben den 321 000 Zuschauern vor dem Bildschirm verfolgten 3500 Personen die Live-Sendung vor Ort – und machten sich lautstark bemerkbar. «Ich habe ja viel erwartet von Küssnacht», lobte der Moderator aus Buonas,  «aber ein derartiger Empfang … Ihr seid eine Wucht!»

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Unter der Leitung von Jonathan Prelicz, der an der Küssnachter Musikschule unterrichtet, wirkten 27 einheimische Sänger mit beim eigens gegründeten Chor. Von der Showbühne aus schmetterten sie den Italohit «Mamma Maria».

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Vier der mitwirkenden Sänger wurden in einem Einspieler porträtiert. Neben Andrea Isenegger und Jan Micheler erzählten Doris und Heinz Hüsler, wie der Architekt seine spätere Frau vor 50 Jahren im Küssnachter Unterdorf zum ersten Mal sah – und wann sie erstmals die ganze Nacht durchtanzten.

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Das Schweizer Fernseher machte auch einen Abstecher in den Keller von Hanstoni Gamma. Der Iffele-Chef der St. Niklausengesellschaft, der selbst zahlreiche Iffele baute und restaurierte, gab seine Leidenschaft auch an seine Kinder weiter – wenn auch nicht an alle vier.

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Mit nur sieben anstelle der geforderten zehn Armbrust-Treffern verfehlten die Küssnachter die Aufgabe, die SRF ihnen gestellt hatte. Ausbaden muss es Michael Fuchs: Der Bezirksammann wird demnächst auf der Rigi Äpfel verteilen – in einem Apfelkostüm.

Fotos: Simone Ulrich, Screenshots SRF

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