| 14 Kinder bekennen sich zum Glauben |
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| Montag, 30. Mai 2011 | |
![]() Vorgestern Sonntag feierten neun Mädchen und fünf Knaben ihre 1. Kommunion. Auf diesen grossen und wichtigen Augenblick wurden sie von Katechetin und Religionspädagogin Cécile Wendling sorgfältig vorbereitet. rbs. Die Frühlingssonne lachte, als sich die Kinder um 9.30 Uhr beim Schulhaus trafen um von Cécile Wendling letzte Anweisungen zu empfangen. Ein Fotograf schoss Porträts und rückte sie ins richtige Licht. Während die Mädchen hübsche Kränzchen im Haar trugen, entschieden sich zwei der Jungs für eine Gelfrisur. Die Spannung auf diesen grossen Augenblick in der Kirche war einigen Kids gut anzumerken, wieder andere schienen das Ganze locker zu nehmen. Die Buben rätselten darüber, was sie heute wohl geschenkt bekommen würden. Auf die Frage, worauf sie sich an diesem Tag noch freuen, meinte einer «auf die heilige Kommunion natürlich» und sein Kollege sagte «Ich will endlich mal eine Hostie essen.» Zusammen mit der Musikgesellschaft Immensee und Pfarrer Werner Fleischmann gruppierte man sich für den Einzug in die Kirche. Vor dem Eingang wurden die Kinder von ihren Eltern, Geschwistern, Gotten und Göttis, Grosseltern und weiteren Kirchenbesuchern empfangen. Jesus ist das Brot des Lebens Hübsche Brotschaufeln mit Ähren waren an den vordersten Bankreihen-Enden angebracht und dienten als Reservierungstafeln für die Angehörigen der Erstkommunikanten. Hoch über dem Altar hing ein grosses blaues Bild mit zwei Ähren, versehen mit den Bildern der 14 KünstlerInnen, die es geschaffen haben. Jesus ist das Brot des Lebens, so lautete das Motto der dies-jährigen Erstkommunion. «Während der Vorbereitungszeit haben wir alles über das Brot gelernt», erklärte Cécile Wendling. «Die Kinder haben zu Hause Brot gebacken, wir haben es zusammen gegessen und über vieles im Leben nachgedacht.» Zum Beispiel darüber, dass neben dem Lebensbrot oder eben Brot fürs Leben auch das Zusammenleben im Alltag sehr wichtig ist, der Respekt vor dem Gegenüber und das sich Wohlfühlen in einer Gemeinschaft. Pfarrer Werner Fleischmann unterhielt sich mit den Kindern über die Bedeutung des Sonntags. «Jesus wollte, dass sich die Menschen neben der Arbeit auch einen Ruhetag gönnen.» Überraschungsgeschenk Im Vorfeld dieser Erstkommunionsfeier hatten die Eltern der 14 Kinder eine Gemeinschaft gebildet und zusammen tolle Brotschaufeln hergestellt. Einige waren mit einem Kreuz versehen, andere mit einem Weihwassergefäss. «Es sind richtige Kunstwerke geworden», staunte Cécile Wendling. Diese wurden von Pfarrer Werner Fleischmann gesegnet und jedes der Kinder durfte am Schluss des Gottesdienstes sein Geschenk mit nach Hause nehmen. Martina Fäh und Cécile Wendling nahmen das Feuer der Osterkerze und entzündeten damit die Taufkerzen der Erstkommunikanten. Zum Zeichen der Glaubensbekennung stellte Pfarrer Werner Fleischmann den Kindern einige Fragen, welche diese laut und deutlich mit «Ja, ich glaube» oder «Ja, ich will» beantworteten. Dann war es Zeit für den grossen Moment, den Empfang der Kommunion. Erwartungsvoll versammelten sich die Mädchen und Buben um den Altar. Beim Verteilen der Hostie sprach der Pfarrer alle Kinder mit dem Vornamen an, so wie es Jesus auch getan hat. Im Anschluss an das Verlesen der Fürbitten, das Schlussgebet und den Segen begegnete sich die Festgemeinde auf dem Vorplatz, wo die Musikgesellschaft Immensee zum Apéro aufspielte. Der diesjährige Ausflug der Erstkommunikanten führt am 18. Juni 2011 für einmal nicht nach Einsiedeln, sondern ins Flüeli-Ranft zur ehemaligen Behausung von Bruder Klaus. |
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