• JoomlaWorks AJAX Header Rotator
  • JoomlaWorks AJAX Header Rotator

www.freierschweizer.ch

  • News
    • Schlagzeilen
    • Schlagzeilen Archiv
  • Abo-Service
  • Preise und Leistungen 2012
  • Redaktion
  • Bildergalerie
  • Videos
  • Impressum
  • Marktplatz
    • Forum
    • Flohmarkt
    • Gesamtes Forum
  • Agenda
  • Links

Das Wetter

Das Wetter heute

Zufallsbild

Kinderumzug Immensee 8  
kuessnacht-geizt
mit
auto-suter_08
szkb_08
18 Mietwohnungen sind ein Anfang Drucken E-Mail
Donnerstag, 9. September 2010
72chaspersmatte

Während Küssnacht zukünftig auf der Chaspersmatte Wohnraum im vernünftigen Mietzinssegment anbieten wird, hat man in Meggen diese Auflage gleich in die Totalrevision des Bauzonenplans miteinbezogen. Ein zukunftsweisender Ansatz.





cb. Küssnacht sprach sich am 7. März dieses Jahres klar für die Erstellung von kostengünstigem Wohnraum auf der Chaspersmatte aus. Der Anfang ist gemacht, doch längerfristig wird noch mehr Wohnraum dieser Art nötig sein. Ein Blick in unsere Nachbargemeinde Meggen zeigt, dass dort interessante Ansätze vorhanden sind.

Bindende Klausel
Diesen Sommer stimmte das Megger Stimmvolk mit grossem Mehr für die Totalrevision der Ortsplanung in Meggen. Dabei revolutionär war nicht nur, dass die Grundeigentümer vor der Abstimmung bereits entsprechende Konzepte für die einzelnen Bauzonen präsentieren mussten. Auch die Verpflichtung der Grundeigentümer zum kos­tengünstigen Wohnungsbau wurde vor der Abstimmung als bindende Klausel in die Revision miteinbezogen.

Bis zu einem Drittel @font-face { font-family: "Cambria"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 10pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Sectikostengünstige Wohnungen
Fünf neue Entwicklungsgebiete, in denen verdichtet gebaut werden könne, seien in der Revision ausgeschieden worden, so Gemeindeammann Arthur Bühler. «Vor der Abstimmung haben wir mit den Grundeigentümern per Vertrag vereinbart, dass ein Viertel bis ein Drittel dieser Gebiete zinsgünstige Wohnungen beinhalten müssen.» 

Daneben verpflichteten sich die Eigentümer dazu, in spezifischen Zeitfenstern, verteilt über zehn Jahre die Bauten zu realisieren. «Somit kann verhindert werden, dass alle Eigen-
tümer auf einen Schlag bauen und Bauland nicht gehortet wird», erklärt Bühler.

Vitalisierung erreichen
Nicht mehr als 2500 Franken Nettomietzins pro Monat darf eine 41⁄2-Zimmer-Wohnung innerhalb zinsgünstigen Zonen der Entwicklungsgebiete kos­ten. Der verbilligte Wohnraum soll die Familien in Meggen ansprechen. «Mit dem zinsgünstigen Wohnraum will man eine Vitalisierung des Dorfes veranlassen und die Überalterung steuern», sagt Bühler.

Familien sollen also nicht aus Meggen wegziehen, nur weil der Wohnraum für sie zu teuer wird. Dabei wird auch in die Zukunft geplant: «Unsere Schulhäuser müssen ja schliesslich auch gefüllt sein und die vielen Vereine brauchen aktive Mitglieder.» Die Totalrevision der Ortsplanung muss nun vom Luzerner Regierungsrat genehmigt werden. Danach können die ersten Baugesuche starten.

Bereits 24 preisgünstige Wohnungen
Neben dem kostengünstigen Wohnraum, der in die Totalrevision der Ortsplanung Meggen miteinbezogen wird, konnte Meggen bereits im Juli dieses Jahres 24 preisgünstige Wohnungen offiziell einweihen. «Dort wurde das Preisniveau nochmals tiefer gesetzt (im Vergleich zum zukünftig geplanten zinsgünstigen Wohnraum, Anmerkung der Redaktion)», sagt Arthur Bühler.

«Für den Gemeinderat ist eine ausgewogene Durchmischung der Bevölkerung sehr wichtig. Unabhängig von der persönlichen Situation sollen sich alle Einwohnerinnen und Einwohner in Meggen wohl fühlen», heisst es in der Gmeindsposcht Meggen vom Juli.

Ein Modell, das auch in Küssnacht denkbar wäre?
cb. SP-Kantonsrätin Sibylle Dahinden Reinhard reichte 2008 beim Bezirksrat eine Initiative ein, mit der sie die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum forderte. Sie stiess beim Bezirk auf offene Ohren und darauf wurde die Wohnbaugenossenschaft gegründet.

Aufgrund dieser Entwicklungen zog Dahinden ihre Initiative zurück. Erster Erfolg der Wohnbaugenossenschaft: das Ja der Stimmbürger am 7. März 2010 für den Bau von rund
18 zinsgünstigen Mietwohnungen in der Chaspersmatte.

Frau Dahinden, sind Sie zufrieden mit dieser Entwicklung?
Ich bin sehr zufrieden damit, dass grundsätzlich etwas ins Laufen gekommen ist. Es ist schon einmal ein Anfang. Unsere Aufgabe ist es nun, das Projekt Chaspersmatte durchzuführen und danach weitere Möglichkeiten zu prüfen. Wir sehen es auch als Auftrag vom Volk, dass die Wohnbaugenossenschaft diesbezüglich weitermacht.

18 Wohnungen sind für Küssnacht ein Tropfen auf den heissen Stein. Sind weitere Projekte geplant?
Wir sind sicher daran interessiert weiterzumachen, doch aktuell ist alles noch sehr offen. Eine Rolle spielt auch, wo mögliche Landreserven vorhanden sind.

Gäbe es für Küssnacht die Möglichkeit der Einbindung von zinsgünstigem Wohnungsbau in eine Revision des Zonenplans?
Ich glaube das ist ein Ansatz, der teilweise umstritten ist. Ich kenne aber die ganz konkreten Details des Megger-Modells nicht. Was ich weiss, ist, dass die Wohnungen in Meggen mit dieser Variante immer noch recht teuer sind.

Es sind viele Modelle da – teilweise sind diese auch schwierig umzusetzen, weil viele Faktoren mitspielen. Dazu gibts ein interessantes Gutachten, welches im Auftrag des Bundesamtes für Wohnungswesen BWO erstellt worden ist. Wichtig finde ich, die Modelle nicht gegen­einander auszuspielen.

 
< Zurück   Weiter >
[ Zurück ]
fusszeile