| 20 Jahre Hohlgass-Rassler gebührend gefeiert |
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| Montag, 7. März 2011 | |
![]() Wahrlich in Tells Zeiten versetzt fühlten sich die Besucherinnen und Besucher des Jubiläum-Rasslerballs am Wochenende. Die Guggenmusig Hohlgass-Rassler aus Immensee bewies erneut ein gutes Händchen für eine gelungen Dekoration. cb. Zuerst galt es den Tannenwald zu durchschreiten. Dann plätscherte plötzlich Wasser vom Wasserrad und wer sich auf den Berg mit Bar wagte, hatte eine tolle Aussicht über die ganze Halle. Sogar Gesslers Burgbar war aus dieser Perspektive noch besser zu erkennen. «Wir versuchen das Motto, welches wir im Sommer festlegen, möglichst gut umzusetzen», erklärte OK-Präsident Patrick Iten. Dabei legen die Rassler immer auch eine Portion Ehrgeiz an den Tag – gilt es doch Neues zu erfinden und in gewissem Sinne auch das Vorjahr zu übertreffen. So wurde für das Jubiläum die lange diskutierte, doppelstöckige Bar umgesetzt. Die Kombination als Experiment Heavy Metal trifft auf Fasnacht: Auf diese ungewöhnliche Kombination liessen sich die Besucher an der Aatrinketä vom Freitag ein, als die Band Röströkr zwischen den kakophonischen Klängen der Guggenmusiken die Bühne betrat. «Wir starteten dieses Jahr erneut das Experiment, welches wir in dieser Form mit den Ramöns auch schon durchführten. Das Experiment ist gelungen und sehr viele Personen kamen, um die Band zu sehen», so Patrick Iten. Etwas ruhigere, doch nicht weniger lüpfige Klänge ertönten aus dem Kafizält wo Ländlerhess für Stimmung sorgten. Ebenso ertönten dort die Blechblasinstrumente diverser Guggen. Vielseitiges Programm am Samstag Der Samstagabend startete vor der Türöffnung mit einem Apéro für Sponsoren, Gönner, Vertreter des Bezirks und Eltern. Eine Neuheit, wie der OK-Präsident erklärte: «Der Apéro wurde anlässlich des Jubiläums zum ersten Mal durchgeführt. Ziel war es unter anderem, den Eltern zu zeigen, was ihre Kinder in dieser intensiven Zeit auf die Beine stellten. So haben die Eltern bereits vor dem Besucheransturm das Festgelände betrachten können.» Über 1000 Besucherinnen und Besucher, die beispielsweise als Nanomania, Furzkissen, Wilhelm Tell, Barbie oder Muammar al-Gaddafi verkleidet waren, passierten danach den Eingangsbereich des Rasslerballs. Als besonderer Gast spielte im Kafizält Erica Arnold, deren (Country-) Stücke zum mitsingen bewegten. Mit dem Auftritt zahlreicher Guggen – darunter um 24.00 Uhr jener der Gastgeber – erlebte das Fasnachtsfieber seinen Höhepunkt. In der Halle trat ausserdem die Partyband Maxin auf, die Hits aus zahlreichen Genres interpretierte und das Publikum sofort in ihren Bann zog. Für die bequeme Heimkehr der Gäste sorgten nach dem Fest diverse Shuttle-Busse. |
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