| 40 Jahre Wirtin aus Leidenschaft |
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| Dienstag, 25. März 2008 | |
![]() Über 40 Jahre führt Maria Schilliger bereits den Betrieb des Landgasthofs zur Säge in Haltikon. Sie blickt auf eine ereignisvolle und schöne Vergangenheit zurück und freut sich auf eine Zukunft, in der sie mehr Zeit für ihre Familie und ihre Freunde haben wird. ob. Klein hat Maria Schilliger vor über 40 Jahren angefangen, als sie die Leitung des Landgasthofs zur Säge in Haltikon übernommen hat, welcher bereits seit 1861 existiert. «Wir haben sehr einfach mit etwa 20 Franken Tagesumsatz angefangen», erinnert sich die Küssnachterin Maria Schilliger. Einzig an der Haltikoner Chilbi, da war der Umsatz schon vor 40 Jahren sehr viel grösser als an den übrigen Tagen. Anfangs gab es im Landgasthaus zur Säge auch nichts zu essen. Maria Schilliger verdiente ihre Brötchen lediglich mit dem Verkauf von Apfelmost. Doch wenn immer sie Geld zur Verfügung hatte, investierte sie es in den Familienbetrieb. «Ich dachte damals, wenn ich weisse Tischtücher habe, dann gehöre ich dazu» und es dauerte nicht lange, wurde die Sagi zum ersten Mal umgebaut und Maria Schilligers Traum von weissen Tischtüchern erfüllte sich. Der erste Schnipo-Teller «Ich erinnere mich noch daran, wie ich zum ersten Mal Schnipo serviert habe», erzählt die Geschäftsführerin des Landgasthauses zur Säge von der Vergangenheit. Die Kaffeemaschine, die sie mit dem ersten Umbau 1967 zum ersten Mal in Betrieb nahm, bleibt für Schilliger eines der erinnerungsvollsten Ereignisse der Sagi Geschichte. Beim Umbau meinte ein Bekannter zu Maria Schilliger, dass sie eines Tages einen Geschirrspüler installieren wird. «Eine Geschirrspülmaschine?», antworte ich damals, «Die werden wir uns nie leisten können!» 1972 war es dann aber so weit und im Landgasthof zur Säge wurde zum ersten Mal eine Geschirrspülmaschine eingesetzt. Zeit zu gehen Diese und weitere Ereignisse werden der Wirtin aus Leidenschaft für immer positiv in Erinnerung bleiben. Nun aber, nach 40 Jahren, hat Maria Schilliger entschieden, dass es Zeit wird für sie, den Schlussstrich zu ziehen. «Ich denke, 40 Jahre sind ein guter Grund aufzuhören», sagt sie mit einem zufriedenen Lächeln. Am 29. Juni dieses Jahres findet ab 11 Uhr eine Austrinkete im Landgasthaus zur Säge statt. Doch ganz auf Null runter fahren will die Betriebsleiterin dann doch nicht. «Ab Mitte August wird ein Teil des Gasthofes einen Abend pro Woche wieder eröffnet», erklärt Maria Schilliger, «Donnerstagabends ab 18 Uhr sind dann in der Sagi alle willkommen, die einen netten Abend bei Wein und kalter Küche geniessen möchten.» Ein Hobby wurde zum Beruf Die restlichen Räumlichkeiten gehen zurück zur Firma Schilliger Holzbau AG. «Die Räume werden von der Firma Schilliger übernommen und umstrukturiert.» Sie weiss bereits jetzt genau, was sie mit ihrer neu gefundenen Freizeit machen wird: «Ich werde versuchen weiterhin mit vielen Leuten zusammen zu sein, denn das hat mir beim Wirten immer sehr viel gegeben. Ausserdem wohne ich in einem kleinen Paradies und ich werde es in Zukunft mehr geniessen denn je.» Auch wenn die 40 Jahre in der Gastronomie nicht immer einfach waren, würde sie heute nichts anderes machen: «Ich habe damals ein Hobby von mir zum Beruf gemacht und habe auch heute immer noch sehr viel Spass daran. Man bekommt sehr viel von den Menschen. Es ist ein schöner aber strenger Beruf und ohne die Unterstützung meiner Familie hätte ich den Betrieb gar nicht führen können.» Auf die Unterstützung der Familie darf Maria Schilliger auch in Zukunft zählen, denn mit ihrer Hilfe wird sie ihren Gästen auch in Zukunft einmal pro Woche mit einem freundlichen Lächeln einen gemütlichen und schönen Abend bieten. |
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