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40000 Franken für karitative Arbeit Drucken E-Mail
Donnerstag, 8. Oktober 2009
80chlausjagen

Die karitative Arbeit der St. Niklausen-
gesellschaft wird mit dem Anerkennungspreis der Albert Koechlin Stiftung AKS ausgezeichnet. Die Gesellschaft erhält 40000 Franken.





ob. Nur noch 56 Tage bis die Küssnachter Chlausjäger wieder durch die Strassen ziehen. Ein Brauchtum, das vor allem in den letzten Jahren beträchtlich an Bedeutung gewonnen hat und das jährlich tausende von Zuschauern ins Rigidorf lockt. Für die Erhaltung des traditionellen Chlausjagens sorgt die St. Niklausengesellschaft, mit über 1600 männlichen Mitglieder die grösste Vereinigung des Bezirks. Doch was viele nicht wissen, ist dass sich die Gesellschaft auch karitativ betätigt. So werden alljährlich Beiträge in Form von Geschenkgutscheinen an kinderreiche Familien, Kranke, Betagte und bedürftige verteilt. Dies und auch die Erhaltung des Brauches sowie die Förderung des Zusammenhaltes der Dorfgemeinschaft war für die AKS ausschlaggebend, der St. Niklausengesellschaft 40000 Franken zuzusprechen. Für den Vorstand kam dieser Preis überraschend. «Wir haben bei der Albert Koechlin Stiftung zwei Gesuche gestellt. Zum einen für die Renovierung des Rauchhuus bei der Gesslerburg und zum anderen für das Projekt Schattenzüge in der chlausjägergasse. Beide Gesuche wurden abgelehnt, da diese Art von Kunst und Kultur von der AKS nicht unterstützt wird. Als die Mitteilung für den Anerkennungspreis eingegangen ist, waren wir sehr überrascht», erklärt René Räber, Präsident der St. Niklausengesellschaft.

Geld fliesst in den Bescherungsfond
Bereits zum elften Mal vergibt die AKS Anerkennungs- und Förderpreise. Die Gesamtsumme beträgt 180000 Franken. Am 28. Dezember werden die Preise in Luzern übergeben. Was mit den 40000 Franken, welche die Küssnachter St. Niklausengesellschaft erhält, geschieht, entscheidet schliesslich der Vorstand. «Es ist klar, dass das Geld nicht für etwas Akutes, wie etwa das Projekt in der Chlausjägergasse verwendet werden kann. Ein grosser Teil wird in den Bescherungsfond und ein kleinerer Teil in den Jubiläumsfond fliessen. Es wäre möglich, dass wir eine Neuauflage des Klausenbuches drucken lassen», so Räber.
Nebst der St. Niklausengesellschaft erhält das Openair Funk am See, Luzern 60000 Franken. Die beiden Förderpreise von je 40000 Franken gehen an die Vereinigung Pro Pilatus und den Gastrobetrieb Hirschen in Oberkirch.
 
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