| 750 Jahre Greppen: Mit stolzer Herkunft mutig in Zukunft |
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| Montag, 17. August 2009 | |
![]() Greppen feierte am letzten Wochenende seinen 750. Geburtstag. Die Jubiläumsfeier übertraf alle Erwartungen und traf das Motto Zukunft hat Herkunft auf den Kopf: Mit Stolz wurde auf die Vergangenheit zurückgeblickt und so die Zuversicht für die Zukunft bestärkt. avd. «Ich bin sehr erfreut, dass so viele an das Jubiläumsfest gekommen sind», sagte der Grepper Gemeindepräsident Werner Furrer an seiner Ansprache zum Festauftakt am Freitag. Tatsächlich war die Jubiläumsfeier an allen drei Tagen sehr gut besucht. Auch viele Vertreter der Nachbargemeinden Vitznau, Weggis, Meggen und Küssnacht waren der Einladung gefolgt. Aus Küssnacht waren die Bezirksräte Irene Ott, Michael Fuchs und Hansheini Fischli anwesend. Für Werner Furrer sei dieser Anlass mehr als ein Dorffest: «Wir wollen auf in der Vergangenheit Erreichtes zurückschauen und in Zukunft Mut für Neues aufbringen.» Dazu sei dieses Fest ein perfekter Rahmen, so Furrer weiter, und er dankte allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Zuvor hat der Sarner Trommelexperte Hans Ebersold mit Rhythmen auf der 200 Jahre alten Grepper Trommel den Festauftakt bestritten. Eingeladen wurde auch Regierungsrätin und Justizdirektorin Yvonne Schärli aus Ebikon: «Im Veranstaltungskalender des Radio-Regionaljournals wurde auch das Fest in Greppen hervorgehoben. Neben allerlei Nachrichten über Schminktrends und Finanzkrise war das eine Wohltat.» Schärli war vom Festmotto begeistert. Ohne Herkunft sei eine Zukunft schliesslich nicht möglich. Ausserdem lobte Schärli die hohe Lebensqualität Greppens: «Hier auf dem Land können die Kinder noch unbeschwert aufwachsen.» Deshalb sei die Politik gefordert, ländliche Orte wie das Kastaniendorf weiterhin zu fördern. Musikalisch führte die Musikgesellschaft Greppen durch das Freitagsprogramm. Auf Offene Türen gestossen Der Samstag stand im Zeichen der Offenen Türen. Der Kirchenrat führte Einheimische und Besucher durch die Wendelinskirche. Im Gemeindehaus wurde eine intereassante Bilderschau gezeigt. Greppen hör-, sicht- und fühlbar machten die Kinder der Primarschule Greppen und die Feuerwehr stellte auf dem Sägerei-Areal ihre vielseitige Arbeit vor. Die jungen Festbesucher hatten beim Kasperlitheater und mit Clown Niggo viel zu lachen und konnten am Vorabend in der Kinder-Disco ausgelassen tanzen. Vorher liessen sie sich mit ihren Eltern von Linard Bardills Liedern verzaubern. Auch für die Erwachsenen war das Angebot gross: von Ländlermusik bis zu den Blues Socke. Der Sonntag wurde mit einem Festgottesdienst eingeläutet. Danach fand im Festzelt ein Jazz-Zmorge statt. Bei der Sagi wurden anlässlich der Sennenspiele eifrig mit der Armbrust geschossen oder Steine gestossen. Die Attraktion war jedoch das Chatzästreblä: Zwei Spieler mussten auf den Knien mit einem Gurt um den Nacken ihr Gegenüber auf ihre Seite ziehen. Am Nachmittag kamen die Jassfans im Schützenhaus auf ihre Kosten. Der Höhe- und Schlusspunkt war die Versteigerung der Karikatur von Jals. Damit übte die Neue Luzerner Zeitung Kritik an der Spendensammlung des Gemeinderats für die Feier aus. |
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