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Donnerstag, 13. August 2009
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Am Montag ist Schulbeginn. Kinder mit weitem Schulweg werden bis zur 4. Klasse von Hauswarten wie Hansruedi Marty mit dem Schulbus abgeholt. Dieser Service vom Rischberg bis Haltikon wird nach wie vor sehr geschätzt – von Kindern und Eltern.



avd. Seit rund zehn Jahren bieten die Bezirksschulen Küssnacht den Schulbusdienst an. Dieser richtet sich an Kinder in Küssnacht, die mindestens 2,3 Leistungskilometer vom Kindergarten oder der Schule entfernt wohnen. Im Leistungskilometer ist auch die Wegsteigung definiert; 100 Meter zu Fuss bergauf entsprechen einem
Kilometer geradeaus.

Neu auch Gebiet Tal
Zwei Kleinbusse mit Platz für jeweils über zwanzig Kinder sammeln die Kinder auf zwei Routen für den Schulweg auf: vom Rischberg und von Haltikon. Die Haltikoner Route wird für dieses Schuljahr mit der Teilstrecke ins Gebiet Tal bis zur Brüschhalde ergänzt. «Die Siedlungsentwicklung erforderte diese Ergänzung», erklärt Monika Vogel, stellvertretende Schulleiterin der Bezirksschulen Küssnacht. Zusammen mit den drei Fahrern besprach sie die Änderung. Zuvor konnten die betreffenden Eltern mittels Anmeldeformular angeben, ob ihr Kind gefahren werden soll, wie es heisst und wo es wartet. Gefahren werden die Busse von den Hauswarten Hansruedi Marty, Ueli Wicki und Rees Wiget.

Kinder sagen Danke
Marty nimmt – neben seinem Beruf als Hauswart auf dem Schulareal Ebnet – schon seit Beginn des Schulbusdienstes die zusätzliche Aufgabe als Chauffeur wahr. «Es ist eine schöne Aufgabe und bringt etwas Abwechslung», sagt er. Die Kinder seien sehr anständig, manche bedanken sich sogar. «Sie wissen, dass sie laufen müssen, wenn sie Probleme bereiten sollten», so Marty, «aber in den zehn Jahren hatten wir nie Schwierigkeiten.» Auch dass die Kinder nicht rechtzeitig bereitstehen, komme laut Marty nicht häufig vor. Gewartet werde nur, «wenn ein Klassenkamerad ankündigt, dass er oder sie innerhalb einer Minute noch komme. Schliesslich sei der Zeitplan einzuhalten. 30 bis 35 Minuten dauert eine Fahrt. Mühsam sei einzig im Winter, wenn es um die Montage der Schneeketten geht: «Dann kann es im Dorf regnen, Richtung Seebodenalp aber schon schneien.» Sonst sind Marty und Vogel sehr zufrieden: Die Busse sind ausgebucht. Ein Bus sei allerdings schon ziemlich alt, man hofft auf Budget-Zuspruch für einen Ersatz.
 
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