| Ach, wie gut, dass niemand weiss... |
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| Donnerstag, 20. Oktober 2011 | |
![]() Auf Initiative der Kulturkommission Küssnacht kamen die Kinder am Mittwochnachmittag, 19. Oktober 2011, in den Genuss eines Theaters. Im Zentrum Monséjour trieb das Männchen Rumpelstilzchen sein Unwesen. kre. Wäre es nach den Kindern gegangen, hätte die Königin keine Angst um ihr Kind haben müssen. Lauthals schrien die Kinder den Namen des Männchens heraus, als dieses nach seinem Namen fragte. Und den Schauspielern war anzusehen, dass sie sich grosse Mühe geben musste, um bei der Originalfassung zu bleiben. Gross war die Lust, dem Märchen einen weniger dramatischen Schluss zu geben. Gold aus Stroh Doch von vorne. Mit Musik wurde das Interesse der vielen grossen und noch mehr kleinen Zuschauer auf die Bühne gelenkt. Im Schloss wurde eingekauft, um dem König eine feine Omelette zu backen. Das Mehl brachte der Müller gleich selber vorbei. Dabei verriet er dem König, welch begabte Tochter er habe. Eine, die sogar Gold aus Stroh spinnen könne. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Die Tochter wurde in eine Kammer gesperrt, wo sie dreimal Stroh zu Gold versponn – allerdings immer mit Hilfe eines kleinen, unheimlichen Männchens. Nach Halsband und Ring verspricht sie ihm sogar das erste Kind zum Dank. Rätseln nach dem Namen Der König ist durch die Taten der Müllerstochter beeindruckt und nimmt sie zur Frau. Ihr erstes Kind folgt, doch schon bald taucht auch das unbekannte Männchen wieder auf und fordert seinen Lohn. Doch die Königin wehrt sich und der kleine Mann gibt ihr noch eine Chance – sie muss seinen Namen herausfinden. Und hier hätten die Kinder doch zu gerne mitgeholfen. Doch immer wieder betonte das Männchen: „Und ohne dass es dir jemand einsagt!“ Doch die Kinder waren kaum zu bremsen. Und so waren sicher nicht nur alle Zuschauenden, sondern auch die Schauspieler froh, als des Namens Rätsel durch die Hofmeisterin und die Hofschreiberin gelöst werden konnte. Zufriedene Gesichter Dem Reisetheater Zürich ist es gelungen, ein Märchen auf die Bühne zu zaubern, das zu begeistern vermochte. Das Bühnenbild, die Kostüme, aber auch die Effekte wie zum Beispiel beim Gold spinnen, bescherten einen unterhaltsamen Theaternachmittag. Und dies erst nach gratis, da die Kulturkommission des Bezirks Küssnacht als Veranstalterin auftrat. Einziger Wehmutstropfen waren einige Dialoge, welche ein wenig gar lange geraten waren. Aber sobald die Geschichte wieder an Schwung gewann, waren alle Kinderaugen wieder auf die Bühne gerichtet. Und beim nächsten Waldbesuch werden sicher einige von ihnen nach einem kleinen Männchen und seiner Feuerstelle Ausschau halten. |
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