| Aktion bike to work: Mier sind mit em Velo da |
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| Donnerstag, 24. Juni 2010 | |
Zum zweiten Mal beteiligte sich der Bezirk Küssnacht an der nationalen Aktion bike to work. Mitarbeitende des Bezirks wurden animiert, das Auto mit dem Fahrrad zu tauschen und im Monat Juni den Arbeitsweg auf zwei Rädern zu absolvieren. Das Fahrrad wird vielleicht auch bald von anderen benutzt, wenn es keine Gratisparkkarten mehr gibt.kre. Meistens ist es nur die eigene Bequemlichkeit, die einen zum Auto anstatt zum Fahrrad spazieren lässt. Dabei wäre der Weg zum Arbeitsplatz auch mit dem Fahrrad zu bewältigen. Um diese Motivation etwas anzutreiben, entschloss sich der Bezirk, auch in diesem Jahr bei der Aktion bike to work teilzunehmen. Je 4 Personen schlossen sich zu einem Team zusammen. Sie mussten im Monat Juni an mindestens 50 Prozent ihrer Arbeitstage das Fahrrad benützen. Mehrere Teams dabei 8 Teams (3 Verwaltung, 1 Schule, 2 Werkhof, 2 Pflegheim Seematt) liessen sich motivieren und meldeten sich an. Wer das Ziel erreicht, nimmt an einer Verlosung mit attraktiven Preisen teil. Michael Lutz, Umweltbeauftragter des Bezirks erklärt, dass das Team ein wichtiger Bestandteil ist: «So wird diskutiert, einander motiviert und es wird auch darüber geredet.» Wichtig sei aber auch die Bewegung, die nun in den Arbeitsweg eingebaut und nicht am Abend auf dem Hometrainer nachgeholt wird. «Denn wir sitzen in der heutigen Zeit einfach zuviel!» Verbesserte Infrastruktur Um den Ansporn noch zu erhöhen, wurde beim Rathaus ein kleiner Veloraum mit Pumpe und Flickzeug eingerichtet. Zudem ist neu auch eine Dusche vorhanden. Doch Michael Lutz möchte es nicht bei dieser jährlichen Aktion belassen. Die Velomobilität soll im ganzen Bezirk verbessert werden. So weiss er, dass es noch zuwenig Veloständer im Bezirk gibt. Und diejenigen, die aufgestellt sind, haben meistens Private oder Geschäftsleute bezahlt. Auch sind kaum Velowege vorhanden. Dies soll sich ändern. Ausbau im nächsten Jahr Schweizweit machen über 50000 Personen bei der Aktion mit. Der Bezirk Küssnacht geht als gutes Beispiel voran. Im nächsten Jahr ist geplant, auch kleinere Betriebe des Bezirks mit einzubeziehen. «Die KMUs können sich uns gratis anschliessen, wir übernehmen die Anmeldegebühr», so Michael Lutz. Die Aktion ist ein zusätzlicher Schritt, das Label Energiestadt wirkungsvoll umzusetzen (siehe Kasten). Mehr freie Parkplätze Unabhängig der Aktion bike to work – die Parkplatzsituation ist in Küssnacht noch nicht gelöst. Immer noch sind die Parkplätze auf dem Seeplatz mehr als gut besetzt und im Unterdorf herrscht ein enges Hin und Her. Mehr Raum könnte es ab dem 1. Januar 2011 geben. Ab diesem Datum werden den Bezirksangestellten keine Gratisparkkarten mehr abgegeben. Angestellte müssen den ordentlichen Betrag bezahlen und dies ist nach Auskunft von Geschäftsinhabern, die eine solche Karte bereits jetzt bezahlen müssen, 500 Franken im Jahr. Vielleicht überlegt es sich der eine oder andere und wird auf den öffentlichen Verkehr oder das Fahrrad umstellen, wie dies auch in andern Orten geschehen ist, als das Gratisparkieren abgeschafft wurde. Gestaltung Seeplatz/Unterdorf auf Eis gelegt Ebenfalls ruht zurzeit die Umgestaltung des Seeplatzes, damit die Begegnungszone Unterdorf aufgewertet werden könnte. Aus dem Bezirk ist zu hören, dass dies erst nach der Abstimmung Parkhaus Monséjour Thema sei. Diese Abstimmung findet frühestens im Frühling 2011 statt. Im energie-politischen Programm des Bezirks ist ebenfalls herauszulesen, dass diese Umgestaltung des Seeplatzes im Zeitraum 2012/2013 angegangen wird. Doch schon jetzt entwickelt eine Arbeitsgruppe ein Verkehrsleitsystem für Küssnacht, das im Rahmen der Südumfahrung. Vielleicht könnten daraus bereits etwas früher verkehrswirksame Massnahmen für das Unterdorf umgesetzt werden, im Hinblick auf das, was es sein sollte – eine Begegnungszone. |
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Zum zweiten Mal beteiligte sich der Bezirk Küssnacht an der nationalen Aktion bike to work. Mitarbeitende des Bezirks wurden animiert, das Auto mit dem Fahrrad zu tauschen und im Monat Juni den Arbeitsweg auf zwei Rädern zu absolvieren. Das Fahrrad wird vielleicht auch bald von anderen benutzt, wenn es keine Gratisparkkarten mehr gibt.