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Amadeus-Chor gewinnt den Kulturpreis 2009 Drucken E-Mail
Montag, 14. September 2009
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Neben der Vernissage und dem Schülerwettbewerb waren die Küssnachter Kulturtage 2009 auch ideale Plattform für die Verleihung des Kulturpreises. Dieser wurde am Samstagabend in der alten Destillerie Holzgang zum zweiten Mal vergeben.



cb. Seit dem Jahr 2007 wird in Küssnacht der Kulturpreis «Als Anerkennung für bedeutendes kulturelles Schaffen» verliehen. Die Theaterleute hatten damals die Ehre, diesen erstmals entgegennehmen zu dürfen. Auch dieses Jahr hatte die Kulturkommission aus zahlreichen Eingaben eine Person, Gruppe oder Organisation auszuwählen, die sich um die Kultur im Bezirk verdient gemacht haben.

Kein Schlafdorf
Nach einem gelungenen Auftakt durch die Sängerin Sandra Lobato, welche den Abend musikalisch umrahmte, hiess Stefan Kaiser die Anwesenden im Namen der Kulturkommission herzlich willkommen. «Die Kulturkommission ist eine lässige, kreative Kommission, in der bezüglich Alter die ganze Bandbreite vertreten ist», erklärte Kaiser und stellte auch gleich die im Publikum stehenden Mitglieder der Kommission kurz vor.
Urs Reichlin, Geschäftsleiter des gleichnamigen Ateliers freute sich über die vielen Kunst- und Kulturinteressierten, die sich eingefunden hatten. «Wir werden kein Schlafdorf», meinte er angesichts der zahlreichen Anlässe und Vereine in Küssnacht. «Daneben gibt es einen weiteren Schatz in Küss-nacht: die Kunst. Während uns die Künstler bereits einen intimen Einblick in ihre Ateliers präsentierten, geben sie uns heute einen Überblick ihres Schaffens.» Dabei zeige sich weder Neid noch Missgunst, und: «Es wird nicht bloss über Kunst geredet, sondern auch etwas getan.» 
 
Amadeus Chor: Kulturpreisträger 2009
Dass auch der Amadeus-Chor nicht nur redet, sondern etwas tut, wurde in der Laudatio von Bezirksrätin Carole Mayor klar. Mayor, die selber ein grosser Fan des Amadeus-Chors ist, erwähnte, dass dem Chor der Kulturaustausch sehr wichtig sei. «Seit 10 Jahren wird der Chor vom Donau Sinfonieorchester Budapest begleitet.» So fände neben den Konzerten in Küssnacht und Schwyz im November auch eines in Budapest statt. «Daneben sind die Konzerte immer auch eine grosse Plattform für Instrumentalkünstlerinnen. Das wird sehr geschätzt», führte Mayor weiter aus. Darauf folgt die Übergabe des mit 5000 Franken dotierten Kulturpreises an die Präsidentin des Chors, Christina Naunheim, die sichtlich gerührt war. Sie bat die drei Gründungsmitglieder Theresa Schilliger, Louis Dober und Paul Willi nach vorne und überreichte ihnen zum Dank einen Blumenstrauss. Louis Dober hielt die anschliessende Dankesrede und erwähnte, dass es eine Weile dauerte, bis er begriffen habe, was der Kulturpreis für den Chor bedeute. Charmant bedankte er sich bei Carole Mayor und freute sich über ihren schönen welschen Akzent im Hochdeutschen. Auch Stefan Kaiser, der Kirchgemeinde, der Schulgemeinde, den Sponsoren, dem Orchester und ganz speziell der «Seele des Amadeus-Chors», Theresia Schilliger sprach er seinen Dank aus. Nach dem wohlverdienten Beifall, konnte die Vernissage begangen werden und im Hof lockte erneut ein leckerer Apéro.

 
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