| Ami-Schlitten im Rigidorf |
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| Montag, 7. Juni 2010 | |
![]() Am Sonntag stand der Quai in Küssnacht ganz im Zeichen der amerikanischen Autos. Das Lakeside American Classic Meeting ging in seine dritte Runde. cb. 1000 Fahrzeuge fanden laut Rainer Lüthold, Organisator des Meetings, den Weg ins Rigidorf. «Wir wurden schon am Morgen früh total überrannt.» Damit diese Masse an Fahrzeugen bewältigt werden konnte, durfte man auf den Einsatz der Feuerwehr zählen. «Sie haben den Verkehr auf der Hauptstrasse eingewiesen, wir hier unten. Das klappte perfekt.» Überraschenderweise habe von allen Autos, die anreisten, nur einer eine Panne gehabt. Faszination bei Jungen und Laien «Mich fasziniert besonders, wie viele junge Leute Spass an solchen Autos haben», freute sich Lüthold. «Mit 12, 13 Jahren haben wir vom OK diese Autos noch auf der Strasse gesehen.» Vor dem Hintergrund, dass die jüngeren Generationen die Autos nicht mehr auf den Strassen erlebten, kommt dieser Begeisterung also besondere Bedeutung zu. Ebenso freute sich Lüthold über die Laien: «Die Begeisterung von Leuten, die gar nicht mit Autos zu tun haben und sagen wie gut ihnen ein Auto gefällt.» Am Sonntag schien auch Petrus ein Ami-Liebhaber zu sein. Das Wetter zeigte sich bis kurz vor Schluss von seiner besten Seite. Wie eine Schweizer Uhr Darius Klapp, Chefredaktor des Street Magazines und seit 20 Jahren in ganz Europa an der Durchführung von Treffen beteiligt, lobte die vorzügliche Schweizer Qualität der Autos. «Für uns ist die Schweiz das nonplusultra an Autos. In jeder Kategorie finden sich so genannte 100-Punkte Autos. Eine Perle steht neben der anderen.» Die Qualitätsunterschiede der Autos in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland seien gewaltig. «Die Liebe zum Detail ist hier perfekt. Ihr könnt es wohl nicht mehr hören aber ich muss sagen: perfekt wie eine Schweizer Uhr. Und das sage ich, der selber Deutscher ist.» Darüber hinaus sei die Kooperation mit den Veranstaltern sehr herzlich: «Die Organisatoren sind Leute zum Anfassen - wie wir auch. Das mögen die Privatfahrer.» Klapp, für den das Treffen zugleich Urlaub war, riet Küssnacht, das Treffen gar als Fest im ganzen Dorf zu veranstalten. «Es gibt super Beispiele von solchen Festen mit einem gepflegten Publikum, mit Ständen, Tanzvorführungen und vollen Gassen. Selbst diejenigen, die sich daran stören, haben mal Rock’n’Roll getanzt», sagte er mit einem Schmunzeln. Ein kräftiger Salontisch Dass ein Fest wie das Lakeside Meeting eine Chance für ein Dorf und dessen Vereine, Geschäfte oder Gaststätten ist, demonstrierten Beat und André Honauer von der Küssnachter Firma Honauer & Co. Ihr professionelles Hobby, wie sie es nennen, ist die Herstellung von Salontischchen aus V8-Motoren, so genannte Powertables. «Die Motoren sind Chevrolet-oder Ford-Motoren», so Beat Honauer. Jeder Tisch wird speziell auf die Bedürfnisse des Kunden in Handarbeit angefertigt. Rund zehn Stück habe man seit 2006 bereits verkauft. Dabei sind die Gebrüder wahre Selfmade-Men: «Von der Entwicklung über die Herstellung, das Marketing und den Verkauf machen wir alles selber.» Neben den Honauers versorgte der neu gegründete Guinness Club aus Küssnacht die Besucherinnen und Besucher mit dem irischen Nationalgetränk. Der Club ad Fundum und die Cossinius-Fäger warteten mit Drink’s und Food auf. Voller Erfolg für Pré-Party Am Samstagabend vor dem Lakeside Meeting fand bei Rascha im Cucarascha eine Pré-Party statt. Eine Caipirinha-Bar und ein Grill wo es Cervelat, Bratwurst und Steak gab, liessen draussen Sommerstimmung aufkommen. Drinnen sorgten Tänzerinnen mit einer Show für Unterhaltung. Die bunte Mischung aus Küssnachtern, Deutschen, Liechtensteinern und Italienern schien gut zu funktionieren. «Es war super gestern. Gute Stimmung, gute Party gute Leute. Frauen wie Männer waren happy», resümierte Barwoman Rascha. |
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