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Auf Flügeln des Adlers geführet Drucken E-Mail
Montag, 27. Juni 2011
51fronleichnam1

Fronleichnam steht für Jesus Christus als das Brot des Lebens. Die Hostie soll den Gläubigen Kraft geben und zeigen, dass auch die Seele ihre Nahrung braucht, dies wurde vor allem den anwesenden Erstkommunikanten nochmals bildhaft erklärt.







kre. Pünktlich morgens um 7 Uhr waren die Böllerschüsse zu vernehmen, welche aufgrund des katholischen Feiertages Fronleichnam abgeschossen wurden. Leider konnte bereits zum dritten Mal in Folge kein Gottesdienst im Freien abgehalten werden. So mussten die zahlreichen Fahnendelegationen, Blauring, Jungwacht und die Erstkommunikanten in die Pfarrkirche ausweichen.

Adler auf Shirt
Pfarrer Werner Fleischmann hiess denn auch die Erstkommunikanten besonders willkommen. Sie trugen ein T-Shirt mit einem aufgedruckten Adler, welcher symbolisierte, dass sie von Gott wie auf Flügeln des Adlers geführet werden.

Fronleichnam sei auch das Fest, das eine Huldigung an die Hostie, das Heilige Brot sei. Und da die Erstkommunikanten dieses Brot nun auch empfangen durften, war es auch für sie ein wichtiges Fest.

Von der Pflanze zum Baum
Pfarrer Werner Fleischman brauchte Bilder, um Fronleichnam den Anwesenden besser verständlich zu machen. Bei der Taufe waren die Kinder wie kleine Pflanzen, bei der Erstkommunion sind sie bereits gewachsen. Dies geschieht aber nicht von alleine. Und so versuchte er mit den Kindern zusammen das nötige Element zu finden. Es kamen von den Kindern Antworten wie Brot, Hostie, Jesus.

Doch Pfarrer Fleischmann half mit und zeichnete ein grosses Herz in die Luft. Herz brauche es, Nahrung. Wasser sei es für die Pflanze und auch wir müssen unsern Glauben immer wieder begiessen, damit er wachsen könne. Denn nicht nur der Bauch braucht Nahrung, sondern auch die Seele. Der Glaube sei die Nahrung für die Seele. Die Hostie sei das Symbol dieser Nahrung. Sie gibt dem Empfänger innere Kraft und stärkt seinen Glauben, die Hostie als das Brot des Lebens.

Prozession in der Kirche
Da der Gottesdienst in der Kirche stattfand, wurde die Fronleichnamsprozession etwas kleiner ausgeführt, Vikar Knut Hermanns trug die Monstranz mit der geweihten Hostie durch die Kirche. Auch dies ein Zeichen der Wichtigkeit des Brot des Lebens, der Nahrung für die Seele. Während des ganzen Gottesdienstes sorgte die Feldmusik Küssnacht unter der Leitung von Michael Schönbächler für musikalische Höhepunkte. Ihren Zugaben am Schlusse lauschten die Anwesenden noch gerne.
 
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