| Autos kreisen um Unkraut statt Blumen |
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| Montag, 24. August 2009 | |
![]() Der Kreisel bei der Autobahnzufahrt an der Zugerstrasse in Küssnacht ist seit Wochen eine Unkrautinsel. Der Kanton Uri ist für den Unterhalt verantwortlich – und verspricht bis Ende Jahr Verbesserungen. avd. «Bei der Einfahrt in den Autobahnkreisel in Küssnacht staune ich seit Wochen über das Unkraut, welches frisch-fröhlich wächst und wächst», bemerkte Maja Haselbach in ihrem Leserbrief vor einer Woche. Und schiebt nach: «Für Küssnacht ist der Unkrauplatz eine denkbar schlechte Visitenkarte […].» Ausserdem sei der Bordstein der inneren Begrenzung an einigen Stellen stark beschädigt. Der Kanton vermindere so die Anstrengungen des Bezirks, das Dorf in gepflegtem Zustand zu halten. Maja Haselbach ist mit ihrer Meinung nicht alleine; immer mehr Küssnachtern fällt der verwahrloste Kreisel auf. Für den Unterhalt des Kreisels zuständig ist: Uri Nach einigen Recherchen stellte sich heraus: Für den Unterhalt des besagten Kreisels ist der Kanton Uri zuständig. Laut dem Schwyzer Kantonsingenieur Franz Gallati war der Autobahnkreisel bis 2007 in der Zuständigkeit des Kantons Schwyz. Mit der Einführung des Neuen Finanzausgleichs per 1. Januar 2008 ging die Zuständigkeit zum Bund über. Im Rahmen einer Leistungsvereinbarung hat der Kanton Uri eine Gebietseinheit – darunter die Nationalstrasse A2 zwischen Airolo, Küssnacht und Beckenried – als federführender Leistungserbringer gegenüber dem Bund übernommen. Für die Unterhaltsarbeiten an besagtem Kreisel ist wegen der Nähe zur A2 das Amt für Betrieb Nationalstrassen verantwortlich. Dieses ist der Baudirektion des Kantons Uri unterstellt. Urs Oberholzer ist beim Amt für Betrieb Nationalstrassen Leiter der Rotte Nord. Er sagt: «Wir haben Kenntnis vom Unkraut beim Autobahnkreisel in Küssnacht und können versichern, dass das Problem bis spätestens Ende dieses Jahres behoben wird.» Ausbau ist in Planung Der Kanton Schwyz plant zusammen mit dem Bundesamt für Strassen den Ausbau des Autobahnkreisels auf zwei Spuren. avd. Dafür hat der Kanton Schwyz dem Bundesamt für Strassen ASTRA das Ausführungsprojekt unterbreitet. Das ASTRA prüft nun das Projekt. «Der Ausbau des Kreisels macht jedoch nur Sinn, wenn die Kantonsstrasse ausgebaut ist», erklärte Esther Widmer von der ASTRA-Stelle in Zofingen auf Anfrage. Inwiefern sich die Ausbaupläne des Kantons Schwyz und der ASTRA mit den Unterhaltsarbeiten des Urner Amts für Betrieb Nationalstrassen tangieren, war nicht in Erfahrung zu bringen. |
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