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Badi Staldenmatt: Gute Kompromisslösung Drucken E-Mail
Montag, 14. März 2011
21staldenmatt


An der kommenden GV des VEVI werden die Pläne für die neue Badi Staldenmatt vorgelegt.




avd. Es ist ein lauschiges Plätzchen. Enten und Haubentaucher machen es sich auf Bojen gemütlich, an denen einige Segelboote und Jollen vertäut sind. Obwohl es später Nachmittag ist, lässt die strahlende Märzsonne noch immer das Gras in sattem Grün leuchten. Der Zugersee plätschert friedlich und leise im Takt an die Steine am Ufer. Der Lärm der Autobahn ist nur als schwaches Rauschen wahrnehmbar. Autos, die gelegentlich die Staldenstrasse entlangfahren, stören ebenso wenig. Am Staldenmattweg lädt eine Bank zum Verweilen ein.

Über 30-jährige Geschichte
Rosi Küng braucht zu Fuss nur wenige Minuten, um vom Dorf via Staldenmattweg zum 7000 Quadratmeter grossen Areal zu kommen. Die Co-Präsidentin des Verkehrs- und Einwohnervereins Immensee (VEVI) sagt: «Wir waren mit der Planung einer Badi Staldenmatt noch nie so weit wie jetzt.»

1980 hat der Kanton dieses Land an den Bezirk verkauft. Daran gebunden war die Auflage, eine Badeanstalt zu errichten. In den mittlerweile über dreissig Jahren scheiterte das Bauvorhaben an unterschiedlichen Interessen und fehlender Durchschlagskraft der Befürworter. Dank vieler Gespräche unter Dorfbewohnern, Bezirk, Schule, VEVI und Yacht Club Immensee können an der kommenden VEVI-Generalversammlung vom 22. März konkrete Pläne vorgelegt werden.

Deshalb geben sich Rosi Küng als auch Statthalter Michael Fuchs noch bedeckt, was die Details betrifft. Rosi Küng erklärt, dass der Yacht Club bereit ist, das Bojenfeld in Richtung Dorfkern zu verschieben, um für die Badenden Platz zu machen. Dafür sei für den Yacht Club die Möglichkeit offen, auf dem linken Teil des Landes des Bezirks mit Baurechtsvertrag seinerseits nötige Infrastrukturen zu erstellen, und zwar in mehreren Etappen.

Auf dem Badigelände werden nötige Installationen für WC, Duschen und Umkleidekabinen geschaffen. Auch ein Kioskbetrieb soll in Zukunft möglich sein. Die Badi wird unbewacht sein, dafür werde kein Eintritt verlangt. Mit diesem Konzept erhält die Immenseer Bevölkerung eine Badeanstalt, die die Bedürfnisse der einzelnen Einwohner-Gruppen optimal abdeckt.

An der kommenden Bezirksgemeinde vom 11. April wird das Geschäft zur Beratung vorgebracht. Es wird mit Kosten von rund 1,5 Millionen Franken gerechnet. Bei planmässigem Verlauf wird die Badi im kommenden Winter gebaut und im Sommer 2012 eröffnet.
 
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