| Bezirk schaffte zusätzliche Möglichkeiten |
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| Donnerstag, 19. Januar 2012 | |
![]() In letzter Zeit gab das Asylwesen in diversen Kantonen und Bezirken zu reden. In Küssnacht allerdings bleibt es vorwiegend ruhig. Der FS fragte bei Bezirksrat Armin Tresch nach, wie die Situation im Bezirk aussieht. ob. Im Spätsommer wurde im Luterbach bei der Finnenbahn in Küssnacht eine zweite Wohneinheit von sechs Wohncontainern aufgestellt. «Damit haben wir zusätzliche Möglichkeiten für die Aufnahme von Asylsuchenden geschaffen», erklärt Bezirksrat Armin Tresch. Die Unterkünfte bieten Platz für rund 50 Personen, wobei im neuen Wohncontainer vor allem Familien untergebracht werden. Damit deckt der Bezirk die 60 Prozent des maximalen Kontigents ab. «Bis im Frühjahr 2011 waren die Vorgaben bei 50 Prozent, diese wurde auf Bundes- und Kantonsebene erhöht. Grund dafür waren die verschiedenen Konflikte in Nordafrika. Dadurch ist der Zustrom von Asylbewerbern gestiegen, was zur Erhöhung der Aufnahmeplätze bei Kanton und Bezirk geführt hat», so Tresch. Betreuung erhöhen Betreut werden die Asylsuchenden von der Caritas, mit welcher eine Leistungsvereinbarung besteht. Ebenfalls werden zur Sicherheit und Prävention Kontrollgänge von einer Sicherheitsfirma durchgeführt. «Mit der grösseren Anzahl Asylsuchenden musste der Betreuungsaufwand angepasst und erhöht werden. Dieser zusätzliche Aufwand führt selbstverständlich zu einer Budgetanpassung gegenüber dem Vorjahr», erklärt Bezirksrat Tresch. Als Kostenbeitrag erhält der Bezirk vom Kanton ein Taggeld von 32 Franken pro betreute Person. Damit müssen die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und medizinische Betreuung abgedeckt werden. Kapazität für 20 Personen Nebst der Asylunterkunft vom Bezirk, schuf der Kanton selbst im Bezirk Küssnacht Platz für weitere 20 Personen. «Die Betreuung wird durch den Kanton sichergestellt und liegt in dessen Verantwortung», erläutert Bezirksrat Armin Tresch. Allerdings äusserte der Bezirksrat Bedenken über den Standort und die Unterkunft: «Bei dieser Unterkunft handelt es sich um die ehemalige Asylunterkunft des Bezirks. Vor 7 Jahren wurde sie an den Besitzer zurückgegeben, weil das Sicherheitsrisiko und die Infrastruktur als problematisch beurteilt wurde.» |
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