| Café der Kulturen: Es hat noch freie Stühle |
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| Donnerstag, 7. Oktober 2010 | |
![]() Am letzten Montagabend fand in der Aula des Schulhauses Seematt 2 das zweite Café der Kulturen statt. Das Interesse am interkulturellen Austausch war noch gering. avd. Den Weg säumten bunte Fahnen, das Plakat mit dem Treff-der-Kul-turen-Logo vor der Aula des Schulhauses Seematt war von weitem sichtbar. Drinnen wartete ein liebevoll dekorierter Tisch, auf dem leckere Keckse und Pommes Chips ausgelegt waren. An einem kleineren Tisch stand neben verschiedenen Getränken eine Kaffee-Maschine bereit. Auf der kleinen Bühne dahinter stapelten sich Flyer zu verschiedenen kulturellen Anlässen. Jasmina Arifagic, Hanni Iten, Katja Hossbach und Heleen van Dorst von der Projektgruppe haben sich viel Mühe gegeben. Doch bis um 19.15 Uhr erschienen lediglich zwei deutsche Damen und Lehrer Alex Keller. Kleinerer Rahmen Schade, denn die Idee ist gut. «Das Fest der Kulturen wurde schlicht zu gross», erklärte Hanni Iten, «Mit dem Café der Kulturen wollen wir einen kleineren, ungezwungenen Rahmen für Begegnungen verschiedener Kulturen schaffen.» Jeweils am ersten Montag im Monat stehen dabei Themen im Vordergrund, die von den Café-Besuchern selbst gewählt werden. «Grundsätzlich ist alles möglich», sagte Jasmina Arifagic; von Gesprächen über das allgemeine Dorfleben bis zu Vorstellungsrunden über die jeweils eigene Kultur. Die Projektgruppe will nun verstärkt für das Café der Kulturen werben. Sie ist von der Wichtigkeit überzeugt. «Anlässe, die die Integration fördern, sind für ein angenehmes Zusammenleben unerlässlich», sagte Heleen von Dorst. Das nächste Café der Kulturen findet am 8. November statt. Bleibt zu hoffen, dass dann in der Aula Seematt 2 ab 18 Uhr kaum noch Stühle frei sind. |
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