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Kirchenfest 2010  
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Chilbispass mit zeitlichen Irrungen Drucken E-Mail
Montag, 11. Oktober 2010
81chilbi1

Die Küssnachter Chilbi lockte am Wochenende gross und klein nach draussen. Zahlreiche Stände und Bahnen sorgten für beste Unterhaltung.



cb. «Was? Ist es schon so spät? Jetzt sollten wir aber langsam nach Hause gehen», mochten sich wohl einige Chilbibesucher am Wochenende beim Anblick der Kirchenuhr gedacht haben. Ein Blick auf die eigene Uhr bestätigte dann aber: Die Kirchenuhr ging um rund 20 Minuten vor. Diese 20 Minuten durfte man also getrost noch an der Chilbi bleiben.

Wieder Kind sein
20 Minuten, um beispielsweise Wild oder einen Mohrenkopf beim Stand des Küssnachters Markus Tschopp zu schiessen. Sein Stand richtete sich vor allem an die Kinder. Aber auch Erwachsene hatten Spass daran, die Fläschchen innerhalb des Hirsches aus Holz mit der Armbrust herunterzuschiessen.

«Am letzten Sonntag habe ich mich noch kurzfristig dafür entschieden, mit einem Stand für Kinder an die Chilbi zu gehen», sagte Tschopp. «Ich war ja selber auch mal ein Kind.» Dank dem entgegenkommen des Bezirks hätte er noch einen Platz gefunden.

Gemütlich oder Nervenkitzel
Oder 20 Minuten, um nochmals auf der Südsee-Welle in kreisender Bewegung rauf und runter zu schaukeln. Hatte man sich erst wieder an die Bahnfahrt gewöhnt, stand auch einem Besuch der intoxx, die Nervenkitzel pur garantierte, nichts mehr im Weg.

Auch die traditionelle Putschiautobahn durfte nicht fehlen. Diejenigen, die es ein bisschen gemächlicher mochten, konnten am Stand der Bezirksschützen mit Pfeil und Bogen, beim Büchsenwerfen oder in einer Schiessbude mit dem Gewehr ihre Treffsicherheit beweisen.

Für die kleineren Besucherinnen und Besucher war das Karussell ein Riesengaudi und mit am Schnürchen ziehen konnten tolle Preise gewonnen werden.

In der Nacht erwachten dann die Barwagen der Guggenmusiken Rigigusler und Cossiniusfäger zum Leben und am Tag begeisterten die Rigigusler die Kleinen mit ihren Schminkkünsten.

Auch dem Magen soll es gut gehen
In 20 Minuten war jedoch noch viel mehr möglich. So boten diverse Stände ein vielfältiges Angebot um den kleinen oder grossen Hunger zu stillen: feine thailändische Spezialitäten, Bratwürste, Marroni, Fischknusperli am Stand der Tambouren oder eine Käseschnitte beim Stand des Turnvereins – um nur einige zu nennen.

Zum Abschluss noch ein Kafi vom Stand von Jungwacht und Blauring und plötzlich wurde aus den 20 Minuten eine Stunde oder mehr, die man noch an der Chilbi verbrachte.
 
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