| Das neue Strandbad erhält gute Noten |
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| Donnerstag, 15. Juli 2010 | |
![]() Vor knapp zwei Wochen attestierten die Gäste dem Strandbad Seeburg noch Kinderkrankheiten. Der FS recherchierte, ob sie inzwischen ausgeheilt sind. Im gnadenlosen Selbsttest. su. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, sagt der Volksmund. Geh und teste die Badi, sagt die Redaktion. Ein Widerspruch, der mir recht sein soll. Während andere bei über 30 Grad im Büro s(chw)itzen, schnappe ich Kamera und Fahrrad und radle am Dienstagnachmittag pflichtbewusst in die Seeburg. Vor dem Strandbad sind alle Parkfelder besetzt. Die Wahl meines Verkehrsmittels, ein kluger Entscheid. Gefahrenquelle Betonsockel? Badi hier bin ich – der Spass möge beginnen. Doch wo war noch gleich die Umkleide? Beschriftet wäre sie, doch fallen die Schilder für den erstmaligen Besucher etwas diskret aus. Nun gut: Rechts das Restaurant, links die Kabinen? Volltreffer. Na dann: Raus aus den Kleidern, rein ins Vergnügen Bei der Platzwahl vertraue ich dem Urteil der Masse, die sich auf dem vorderen, schattigen Teil niedergelassen hat. Ich lege meine Sachen hin und stürze mich ins Wasser. Mit etwas Glück verfehle ich den Betonsockel, an dem der Rudersteg befestigt ist. Die Kinder, die beherzt ins Wasser springen, bereiten mir Sorge. Was, wenn sie sich stossen? Das sei bis jetzt zwar noch nicht vorgekommen, aber nur eine Frage der Zeit, so das Fazit der befragten Badibesucher. Badi, ich komme wieder Ich schwimme zum Sprungturm wo ich bemerke, dass das Einmeterbrett abgeschraubt wurde. «Eine Vorsichtsmassnahme», wie ich später von Badmeister Kai Meusel erfahre. Das Loch unter dem Absprung sei ausgehoben worden. Zum zweiten Mal, weil der erste Aushub am falschen Ort erfolgt war, wie einige Badegäste munkeln. Fest steht: Das Loch wird tatsächlich immer grösser, jedoch an anderer Stelle. Mein Magen knurrt. Zeit, das Restaurant Seeburg zu testen. Obwohl ich für die Mittagsküche zu spät dran bin, findet sich eine beachtliche Auswahl. Vier verschiedene Sandwichs stehen auf der Karte: Schinken, Salami, Bündnerfleisch, Fleischkäse. Blöde nur, dass ich mich als Vegetarier auf ein einfaches Käsesandwich gefreut habe. Dafür ist die Portion Pommes Frites gross genug für zwei. Fazit: Erholung pur Der volle Bauch hält mich von einer weiteren Runde im See ab. Dafür lässt er mir reichlich Zeit für das Fazit, das da lautet: Infrastruktur gut. Restaurant gut. Ambiente gut. Entspannungsfaktor? Riesig. Sei es nun für die Arbeit. Oder für das Vergnügen. |
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