| Das optimale Lernumfeld schaffen |
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| Donnerstag, 10. November 2011 | |
![]() Zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, treffen sich die Lehrerinnen und Lehrer des Bezirks Küssnacht zu einer internen Weiterbildung. Am Montag, 31. Oktober 2011, hiess es: frei für die Kinder, Schulbank drücken für ihre Lehrpersonen. kre. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr traf sich die Lehrerschaft des Bezirks Küssnacht zur Weiterbildung. Im Zentrum der Primarstufe stand wiederum die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes, die Oberstufe setzte sich mit dem Thema der Kooperativen Oberstufe auseinander. Lernen auf unterschiedliche Arten Die Kindergarten- und Primarschullehrpersonen befassten sich konkret mit dem Thema des eigenständigen Lernens. Die Referate am Morgen zeigten, Wissen kann auf unterschiedliche Arten und Weisen vermittelt werden. Eine davon ist das eigenständige Lernen. Damit gemeint ist eine Lernform, welche nach wie vor von der Lehrperson gesteuert und überwacht wird, dem Schüler oder der Schülerin jedoch auch Freiheiten einräumt. Diese können sogar so weit gehen, dass sie selbständig ein Thema und ein Lernziel setzen. Es kann aber auch sein, dass sie in bestimmten Lektionen an einem vorgegebenen Wochenplan arbeiten und dadurch selber bestimmen, ob sie nun Mathe oder Deutsch machen möchten. Damit kann der Lernprozess individualisiert und besser an den Entwicklungsprozess des einzelnen Kindes angepasst werden. Austausch zum Lernen Die meisten Lehrpersonen im Bezirk arbeiten bereits mit Wochenplänen oder ähnlichen Methoden und ermöglichen damit schon heute ein eigenständiges Lernen. Um diese bereits bestehenden Erfahrungen nutzen zu können, wurde der Nachmittag für den Austausch und die Erstellung neuer Arbeitspläne innerhalb der Stufe genutzt. Denn bekanntlich haben mehrere Köpfe auch mehr Ideen. Dieser Austausch wird mit der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes auch weiterhin gefördert. Welche Oberstufe braucht Küssnacht? Auch auf der Oberstufe geht es um die zentrale Frage, wie man den Lernenden noch gerechter werden kann. Zurzeit wird in Küssnacht im System der dreigliedrigen Oberstufe unterrichtet. Der Kanton möchte gerne flächendeckend die Kooperative Oberstufe einführen. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Vor einigen Jahren hat sich Küssnacht aus guten Gründen gegen die Einführung der Kooperativen Oberstufe ausgesprochen. Nach Einführung der Integrativen Schulung auf der Primarstufe gilt es nun herauszufinden, inwiefern die beabsichtigte Kooperative Oberstufe eine taugliche Anschlusslösung an die integrative Primarstufe darstellt, welche pädagogischen, finanziellen und infrastrukturellen Konsequenzen der Systemwechsel hätte, welche Anpassungen allenfalls notwendig wären oder ob sich der Bezirk Küssnacht für eine andere Form aussprechen soll. Von Erfahrung anderer Schulen profitieren Um dieser Frage nachzugehen, besuchten die Lehrpersonen der Oberstufe am Vormittag die kooperativ geführten Oberstufen in Oberarth und Einsiedeln. Sie liessen sich Vor- und Nachteile dieser Schulungsform aufzeigen, tauschten sich mit Lehrpersonen und Lernenden aus. Am Nachmittag folgte der Vergleich mit dem eigenen System und eine erste Bilanzierung. Dieser Prozess wird die Oberstufe der Bezirksschulen Küssnacht in den nächsten paar Jahren intensiv beschäftigen. Die Oberstufenlehrpersonen haben sich damit auf den Weg gemacht, die Oberstufe Küssnacht auf eine gute Art weiterzuentwickeln. |
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