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Der Verein Skilift wäre bereit... Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. Januar 2012
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Noch keinen einzigen Tag in diesem Winter war der Skilift Seebodenalp in Betrieb. Grund dafür ist der Westföhn und sein feuchtwarmes Wetter.






Der Skilift steht bereit, nur der Schnee fehlt. «Vor Weihnachten hatten wir alles vorbereitet. Wir haben alles daran gesetzt, damit wir an Weihnachten öffnen können. Sogar die Pisten waren gemacht. Innerhalb von 24 Stunden hat es uns aber allen Schnee weggeregnet», erklärt Werner Hartmann, Präsident vom Verein Skilift Seebodenalp. Trotzdem aber bleibt der Verein zuversichtlich: «Wir sind überzeugt, dass er noch kommt.» Mit er meint Hartmann den Schnee, den es braucht, um die Ski- und Snowboardfahrer von Küssnacht glücklich zu machen. Denn dieser ist auf der Seebodenalp zurzeit Mangelware. «Schuld daran ist der Westföhn vom Pilatus her, der Nässe und Wärme bringt», weiss Urs Keller Junior zu berichten. Denn zeitenweise sei es durch den Westföhn auf der Seebodenalp sogar wärmer als im Tal und in der Umgebung von Küssnacht gewesen.

30 Betriebstage durchschnittlich
Eine Nuller-Saison, das heisst, keinen einzigen Betriebstag geöffnet, musste der Verein Skilift seit Bestehen von Zeit zu Zeit in Kauf nehmen. Zuletzt war dies im Winter 1997/1998 und im Winter 2001/2002 mit null Tagen sowie 2006/2007 mit vier Tagen, in dem Verein schlechte Schneeverhältnisse bescherten. Sonst war der Verein Skilift durchschnittlich mit 30 Betriebstagen gut bedient. In der letzten Saison war der Skilift 29 Tage in Betrieb.

Neue Informationstafel
Für den erwarteten Schneefall ist jedenfalls alles bereit. Sogar eine neue Informationstafel schmückt die kleine Baracke vis-à-vis vom neuen Betriebsgebäude. Diese informiert die Besucherinnen und Besucher darüber, welche Pisten und Anlagen geöffnet sind. «Wir haben durch die Verkehrssicherungspflicht für Schneesportabfahrten die Auflage erhalten, dass eine Informationstafel vorhanden sein muss», erklärt Keller den Grund für die neue elektrische Tafel. Er selbst hat sie mit Unterstützung von Urs Keller sen. und Werner Hartmann zusammengeschraubt. «Es hätte nicht eine solche moderne elektrische Tafel sein müssen, aber da wir unter uns einen Stromer hatten, wollten wirs perfekt machen», erklärt Werner Hartmann. Und Urs Keller Junior fügt hinzu: «Wenn wir die Tafel hätten kaufen müssen, hätte das den Verein rund 10000 Franken gekostet.» Für die Seebodenalp ist diese Infotafel sicherlich eine Bereicherung.
 
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