| Die Empfangsqualität verbessert |
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| Montag, 31. Mai 2010 | |
![]() Unbarmherzig tropfte der Regen am letzten Sonntag über die 68 Firmlinge, als sie sich zur Salbung in die Pfarrkirche Küssnacht begaben. Der Empfang war allerdings gut. avd. Nach dem Einmarsch in die Pfarrkirche Küssnacht stellte Bischof Vitus Huonder einen interessanten Vergleich an: «Ich liess mich kürzlich über DAB belehren.» Die digitale Radiotechnik bringe eine bessere Empfangsqualität, Störsignale würden herausgefiltert und die Lautstärke sei konstant. «Auch bei der Firmung geht es um einen besseren Empfang», fuhr der Bischof fort, «denn es geht auch hier um die Übertragung von Signalen – jenen unseres Glaubens.» Bischof Vitus forderte die 37 Mädchen und 31 Knaben dazu auf, jeden Tag zu beten, an den Heiligen Geist zu denken, jeden Sonntag in die Messe zu gehen, regelmässig die Bibel zu lesen und zur Beichte zu gehen. Denn die Firmlinge sollen selbst zu DAB-Systemen werden und den Glauben an andere weitersenden. In Lesungen wurde erläutert, wie die Apostel gefirmt wurden und den Heiligen Geist empfingen. «Heute ist der Bischof ein Apostel», sagte Vitus Huonder dazu. Der Ring, den er trug, helfe ihm dabei, die Kraft des Heiligen Geistes bei der Salbung auf die Firmlinge zu übertragen. Dann legten die Firmlinge ihr Taufbekenntnis ab und der Bischof sang ein Gebet. Der Höhepunkt des Sakraments folgte mit der Salbung. Dazu berührte der Bischof mit Chrisam die Stirn der Firmlinge, die in Begleitung ihres Göttis oder ihrer Gotte nacheinander nach vorne traten. Als die gefirmten Jugendlichen mit ihren Verwandten nach draussen traten, schien sogar die Sonne. |
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