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Die Storenodyssee hat jetzt ein Ende Drucken E-Mail
Donnerstag, 27. Oktober 2011
86swisschalet_tell

Der jahrelange Streit um die Storenkonstruktion beim Restaurant Swiss-Chalet in Merlischachen nimmt nun ein Ende. Nachdem die warme Jahreszeit vorbei ist, liess Prinz Joseph die Konstruktion entfernen. Für ihn, wie er sagt, ein schwarzer Tag.




bro. Insgesamt 13200 Franken Busse stellt der Bezirk dem Prinzen für die illegal gebaute Storenkonstruktion in Merlischachen in Rechnung. Denn ab dem 23. August bis zur kompletten Demontage der Konstruktion musste Joseph Seeholzer 200 Franken Busse pro Tag berappen.

Mit der Demontage, die zwei Tage dauern sollte, begann der Prinz letzten Dienstag. «Am liebsten würde ich gemeinsam mit der Store verreisen», so Prinz Joseph betrübt. Doch seines Personals zu liebe und auch seinen Gästen zu liebe, habe er sich entschlossen zu bleiben und sein Imperium weiterzuführen.

Zur Unterstützung und wohl als Werbegag kam am Dienstag Wilhelm Tell alias Sepp Steiner in voller Tell-Montur mit Armbrust nach Merlischachen. Das Medieninteresse für den Abbau der Sonnenstoren war gewaltig. «Es ist ein schwarzer Tag für mich», erklärte Seeholzer den unterschied-
lichen Medienvertretern.

Storen mit besonderem Wert
Für Joseph Seeholzer hat die Sonnenstore einen besonderen Wert. «Diese Art von Storen existiert nur in Österreich. Nach mir haben sich viele Hoteliers, auch in der nahen Umgebung, für dieselben Storen von der gleichen Firma entschieden», erzählte Seeholzer, der nicht verstehen kann, weshalb er seine 2007 ohne Baubewilligung errichtete Konstruktion nicht behalten darf.

Es ist die Firma Biasi AG aus Österreich, die diese Sonnenstoren konstruiert und montiert; und nun in den letzten Tagen beim Restaurant Swiss-Chalet auch abmontierte. Was mit der abgebauten Store passiert, weiss Seeholzer noch nicht und auch wie es im Frühling weitergehen soll, ist für Prinz Joseph noch unklar. Er hat zwar ein Gesuch für eine neue Konstruktion eingegeben, hier wartet er aber nach wie vor auf eine Antwort vom Bezirk.

 
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