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Die Verkehrssituation wird nochmals beobachtet Drucken E-Mail
Donnerstag, 3. März 2011
18kreisel-breitenstrasse




Wo Breiten-, Seeburgstrasse und Seemattweg zusammenlaufen, soll ein Minikreisel gebaut werden. Der geplante Marschhalt bis zum Einbau des Deckbelages soll genutzt werden, um die Verkehrssituation zu beobachten.


cb. Wer bisher vom Seemattweg in Richtung Badi fuhr, hatte beim Stopp den Verkehr der Breiten- oder der Seeburgstrasse abzuwarten. Diese Verkehrssituation soll nun verändert werden. Im Rahmen der Erneuerung Seeburg-/Breitenstrasse soll auch ein Minikreisel gebaut werden.

Einbau eines Minikreisels im Rahmen der Erneuerung
 «Wir sind überzeugt, dass ein Kreisel an dieser Stelle die beste Lösung ist; er soll die gewünschte Geschwindigkeitsreduktion erzielen und entsprechend die Sicherheit der Fussgänger erhöhen», sagt Irena Gallati, Abteilungsleiterin des Ressorts Infrastruktur.

Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Strasse habe man die komische Stoppsituation der Seemattweg auch gleich verbessern wollen. So soll jeder Zufahrer mit Bestimmtheit wissen, wann wer fahren darf. «Aus meiner Sicht sind diese drei Strassen an-nähernd gleichberechtigt und darum macht auch ein Minikreisel Sinn», so die Abteilungsleiterin.

Kreisel ist unnötig
Die Baubewilligung für den Kreisel wurde bereits erteilt. Allerdings stiess die Idee nicht überall auf Zustimmung: «Einige Personen sind an uns gelangt und fanden, dass der Kreisel nicht nötig sei», erzählt Gallati. Der Kreisel werde erst vor Einbringen des Deckbelages im Mai erstellt, wie es in einer Information des Bezirks und der bsp Ingenieure AG heisst. «Wir belassen die Platzsituation bewusst vorläufig so wie sie ist. So können wir beobachten, ob die Leute sich innerhalb der Situation verloren fühlen.»

Je nach Ergebnis der Beobachtungen könne es sein, dass auf den Kreisel verzichtet werde; möglich wäre auch eine Rechtsvortrittsmarkierung. Beobachtungsfeedback bekämen die Behörden jeweils genügend von den betroffenen Anwohnern «und wir werden auch selber vor Ort sein», verspricht Gallati.

Kein Luxus-Kreisel
Da der Kreisel für Lastwagen überfahrbar bleiben muss, ist kein Riesenbauwerk geplant. Aufgeklebte Pflas-tersteine in der Mitte und entsprechende Kreiselmarkierungen sollen die
einzigen baulichen Massnahmen sein. Die Pflastersteine sind abgeschrägt und erheben sich nur gerade 4 cm vom Belag. Diesbezüglich sei nicht mit namhaften Kosten zu rechnen, so Gallati.

 
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