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Ehrler hat den Schritt ins A-Kader geschafft Drucken E-Mail
Donnerstag, 5. Mai 2011
36lukasehrler


Der junge Snowboard-Fahrer Lukas Ehrler wurde letztes Jahr ins Regionalkader des Zentralschweizer Schneesport-Verbands aufgenommen. In seiner ersten Saison schaffte er den Sprung vom B-Kader ins A-Kader.







bro. Wie bist du im Herbst in die Saison gestartet?

Lukas Ehrler: Es war ein sehr guter Start. Etwas früh, denn ich bin noch nie so früh auf dem Board gestanden.

Im Dezember hast du dann deinen ersten Wettkampf bestritten. Wie ist es dir ergangen?
Ich war der jüngste Fahrer der U16 und hatte kaum Chancen in den Rängen nach vorne zu kommen. Ausserdem, war es das erste Mal, dass ich in der Pipe angetreten bin. Mit dem Ergebnis war ich nicht wirklich zufrieden.

Hatte das auch mit der Nervosität zu tun?
Ich glaube schon. Denn ich war ja schon zwei Monate zuvor aufgeregt und im Training ist es eigentlich immer gut gelaufen. Allerdings hatte ich noch weitere Wettkämpfe und da ist es mir ähnlich ergangen.

An wie vielen Wettkämpfen hast du in der Saison teilgenommen?
Insgesamt waren es drei Wettkämpfe.

Mit keinem warst du zufrieden?
Nein, nicht wirklich.

Trotzdem hast du während der Saison Fortschritte gemacht.

Vor allem in der Pipe habe ich viel Neues gelernt und grosse Fortschritte gemacht.

Hast du auch neben der Pipe neue Tricks gelernt?
Ja, einer der mir sehr gut gefällt, ist der Switch Backside 540°.

Dein Ziel war es ja, ins A-Kader zu kommen …
… ja, und das ist mir auch gelungen. Nächste Saison bin ich Teil des A-Kaders.

Was bedeutet das für dich?
Sehr viel. Aber es heisst auch, dass ich noch härter und mehr trainieren muss.

Gibt das nicht Probleme mit der Schule?
Damit wir alle in der Schule kein Defizit erhalten, mussten wir unsere Aufgaben jeweils ins Training an den Wochenenden oder so mitnehmen. Es gab dann spezielle Lern-Sessions. Wenn man bei seinen Aufgaben nicht draus kam, konnte man die Trainer fragen, die dann geholfen haben.

Was sind deine nächsten Ziele?
Noch weiter an den Tricks arbeiten. Mehr Tricks zu lernen und auch schöner zu fahren.

Das sind vor allem technische Ziele. Hast du auch Ziele, wie es mit dem Snowboard fahren weitergehen soll? Was sind überhaupt deine weiteren Möglichkeiten? Oder sind mit der Aufnahme ins A-Kader all deine Ziele bereits erreicht?
Erst muss ich mal schauen, wie es im A-Kader geht. Wenn man gut ist, kann man zur Elite. Das Sport-Gymnasium in Engelberg wäre zum Beispiel eine Option. Aber ich bin erst in der ersten Oberstufe und ich glaube, nach Engelberg könnte man erst nach Abschluss der 2. Oberstufe.

Über Ostern ging ja die Wintersaison auch für dich zu Ende. Wie trainiert ihr nun über die wärmeren Tage?
Das Programm ist noch nicht ganz fertig. Dienstags haben wir jeweils Hallentraining. Aber wir werden sicher auch viel Zeit mit Skaten verbringen.

Also ihr geht mit dem Skateboard trainieren?
Ja.

Ist das nicht etwas ungewohnt? Du hast beim letzten Interview gesagt, dass du beim Skateboard ja den anderen Fuss, also den rechten, vorne hast und beim Snowboard den linken. Wie kommst du mit der Umstellung klar?
Es ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig. Vor allem, wenn man lange nur eines der beiden Sachen gemacht hat. Aber für mich stimmt es so. Und jetzt, wo Küssnacht ja endlich einen Skatepark hat, bin ich oft dort für mich am Trainieren.

Wir sind gespannt, wie es mit deiner Snowboard-Karriere weitergeht. Hast du noch etwas, das du noch loswerden möchtest?
Ja. Ich möchte allen danken, die mich beim Sponsorenlauf unterstützt haben. Und auch Danke ich Rigi-Sport für die Unterstützung.

 
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