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Ein ganzes Schulhaus sagte adé! Drucken E-Mail
Donnerstag, 24. Februar 2011
sidler
Nach 40 Jahren tritt Hauswart Paul Sidler seine Pension an. Um ihm den gebührenden Dank zu zollen, trafen sich alle Schüler und Lehrpersonen in der Aula und sangen aus Leibeskräften.




bro. Wegen einer Verletzung war Paul Sidler die letzten Wochen und Monaten nur noch selten im Schulhaus Dorfhalde anzutreffen. Als er jedoch am Mittwochmorgen die Aula, welche gefüllt mit Kindern, Lehrpersonen und der Schulleitung war, wurde er dennoch mit Jubel und Applaus empfangen.

Nach 40 Jahren, welche Paul Sidler als Hauswart im Dorfhalde Schulhaus tätig war, trat er nun seinen wohlverdienten Ruhestand an. Dieses wurde an besagten Mittwochmorgen gebührend gefeiert. Teamleiter Armin Camenzind bedankte sich bei Paul Sidler für seine Arbeit und seinen Einsatz rund ums Schulhaus. Dann sangen die Kinder gemeinsam das Regenbogenlied und anschliessend das Dorfhaldelied, welches laut Camenzind sehr gut zur Verabschiedung von Paul Sidler passte.

Sznüni gesponsert
Sidler richtete ebenfalls einige Worte an die Anwesenden und erzählte ein paar Anekdoten aus der Vergangenheit: «Früher war der Pausenplatz strikt getrennt. Die Mädchen durften nur auf der einen Hälfte und die Buben auf der anderen Hälfte spielen.» Camenzind erklärte, dass er dies selber nicht mehr erlebt habe, aber dass es heute ja auch noch eine Trennung gäbe: «Auf der einen Hälfte dürfen Ballspiele gemacht werden, auf der anderen Hälfte sind keine Bälle erlaubt.»

Paul Sidler war sich sicher, dass das Schulhaus Dorfhalde mit seinem Nachfolger Ueli Wicki einen guten Hauswart gefunden hat und bat die Schülerinnen und Schüler auch Ueli Wicki bei seiner Arbeit zu unterstützen, wie sie es bei ihm gemacht hatten.
Als Dankeschön sponserte Paul Sidler allen ein feines Znüni und die Schülerinnen und Schüler durften dieses in einer verlängerte Pause geniessen.

Die Katze aus dem Sack gelassen
Während die Schülerinnen und Schüler das Znüni auf dem Pausenplatz genossen, gingen die Lehrpersonen und die Gäste ins Lehrerzimmer, wo sich Teamleiter Armin Camenzind bei allen Anwesenden für ihr Erscheinen bedankte. Auch hier sponserte Paul Sidler einen feinen Apéro. Nach Camenzinds Worten lüftete Sidler noch ein Geheimnis: «Im Bericht im Freier Schweizer habe ich gesagt, dass ich öfters Mal einen Spruch verlauten liess, wenn ich gerufen wurde, um Erbrochenes aufzuputzen. Dieser Spruch möchte ich euch heute mitteilen. Ich habe nämlich dann zur jeweiligen Lehrperson gesagt, in deren Klasse es passiert ist: Da war dein Unterricht wohl kotzlangweilig.» Am Nachmittag feierte das Team noch im gediegenen Rahmen weiter.
 
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