| Ein Stück, das zu den Charakteren der Landjugend-Theater-Schauspieler passt |
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| Donnerstag, 14. Oktober 2010 | |
![]() Die Vorbereitungen für das Landjugend-Theater laufen auf Hochtouren. Kommende Woche ist Premiere für das Volksstück Zwee herti Nüss. Zum ersten Mal führen Stefan Müller und Tobias Suter Regie. bro. Dem Bühnenbild wird noch der letzte Schliff gegeben. «Wenn wir einen Wunsch anbringen, wird dieser sofort umgesetzt. In der einen Probe sagen wir, wir fänden es noch gut, wenn ein Holzstapel neben dem Haus steht, in der nächsten Probe steht da bereits einer», freut sich Stefan Müller über die gute Arbeit der Bühnenbildner. Er führt zum ersten Mal gemeinsam mit Tobias Suter Regie. «Wir sind zwar alte Hasen, was das Theaterspielen angeht, aber Regie führen wir zum ersten Mal», erklärt Suter, der selber bereits sechs Mal auf der Bühne stand. Bei Müller waren es sogar sieben Mal. Sowohl Müller wie auch Suter haben auf die erste Anfrage, Regie zu führen, nein gesagt, liessen sich aber beim zweiten Anlauf überreden. «Unsere Aufgabe ist simpel, denn es läuft eigentlich wie von alleine», so Suter. Die letzten Zeilen noch auswendig lernen Der Enthusiasmus der Theaterlaien ist nicht nur bei den Bühnenbildnern gross. Alle helfen mit, das Theater-Erlebnis für die Zuschauer perfekt zu gestalten. «Es sind alle mit Freude und Begeisterung dabei», bestätigt Stefan Müller. Zwar ist ein gutes Bühnenbild das Gerüst eines guten Stückes, doch steht und fällt das Theater schliesslich mit seinen Schauspielern. Diese lernen zurzeit noch die letzten Zeilen auswendig. «Die Spieler sind richtig in ihre Rollen hineingewachsen», so Tobias Suter. Er war im Gremium, welches das Stück Zwee herti Nüss für das dies-jährige Theater wählte. «Beim Lesen fand ich, dass dieses Stück hervorragend zu unseren Schauspielern passt. Ich hatte die Spieler bereits in der jeweiligen Rolle gesehen», erzählt Suter. Das Stück aus Sicht der Regie «Ein Bauernehepaar blieb kinderlos», berichtet Suter vom Inhalt des Lustspiels, «Auf dem Hof leben ein Knecht und eine Magd, die als kleines Kind auf dem Hof ausgesetzt wurde. Die zwei zanken sich ständig und es ist eine Art Hassliebe entstanden. Als aus der Stadt ein Poet auftaucht, wird der Knecht eifersüchtig. Wenn schliesslich die Wahrheit über die Kräuterfrau herauskommt, gerät es aus den Fugen ...» Stefan Müller unterbricht seinen Co-Regisseur: «Nicht zuviel verraten, sonst müssen sich die Leute das Stück nicht mehr ansehen.» «Stimmt, aber ich glaube, so viel durften wir schon sagen», ist sich Tobias Suter sicher und Stefan Müller nickt bestätigend. Es ist ein Stück der Gegensätze von Stadt und Land, einfachen und gebildeten Charakteren und wird bestimmt für viele Lacher sorgen. Premiere ist am Samstag, 23. Oktober. Aufführungen im Monséjour Samstag, 23. Oktober: 14.00 Uhr: Nachmittagsaufführung 20.00 Uhr: Abendaufführung Tanz mit Ur Musig Samstag, 30. Oktober: 20.00 Uhr: Abendaufführung Tanz mit Ländlertrio Müller-Küttel Sonntag, 31. Oktober: 14.00 Uhr: Nachmittagsaufführung 20.00 Uhr: Abendaufführung mit Echo vom Jaist |
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