| Eine neue Fahne mit Spatz |
|
|
| Donnerstag, 5. Januar 2012 | |
![]() Jeweils am 1. Januar umrahmt die Blaskapelle Rigispatzen den Neujahrsgottesdienst. In diesem Jahr gaben sie ihm nicht nur musikalisch, sondern auch aufgrund der Fahnenweihe eine spezielle Note. kre. Es zeigte sich am 1. Januar 2012 in der katholischen Pfarrkirche Küss-nacht – die Blaskapelle Rigispatzen haben eine grosse Fangemeinde. In der fast vollen Kirche umrahmten sie den Gottesdienst mit Blasmusik. In diesem Jahr stand aber nicht nur der Jahresanfang, sondern auch die neue Fahne der Rigispatzen im Mittelpunkt. Spatz im Mittelpunkt Pfarrer Werner Fleischmann erzählte den Anwesenden, dass sein Vater als Vogelkundler nicht gerade gut auf die Spatzen zu sprechen gewesen sei. Diese hätten den andern Vögeln die Nistplätze und das Futter streitig gemacht. Am liebsten hätte er sie – nun, dies passte nicht in eine Kirche. Aber Werner Fleischmann habe die Spatzen verteidigt. Es seien doch auch Vögel und hätten ein Recht zu leben. Und nicht zuletzt seit er die Rigispatzen kenne, wisse er, dass es sich lohne, für die Spatzen Partei zu ergreifen. Neue Fahne Ihren Namensgeber, den Spatz, haben die Rigispatzen nun auch in der neuen Fahne verewigt. Nach 25 Jahren haben sie Abschied von der alten Fahne genommen und eine neue wurde im Gottesdienst feierlich eingeweiht: «Die Fahne soll alle beschützen, die sich unter ihr versammeln.» Weiter meinte Pfarrer Werner Fleischmann: «Es ist auch ein Zeichen für das Gemeinsame. Bei euch ist es die Musik. Wenn ihr daheim alleine übt, tönt es vermutlich nicht so toll. Aber wenn ihr zusammen spielt, bringt ihr Grosses zustande.» Es geht darum, seine Eigeninteressen in den Hintergrund zu stellen und Gemeinsames zu schaffen. Fahne willkommen geheissen Es waren nicht nur viele treue Fans der Rigispatzen gekommen, sondern auch drei Fahnendelegationen haben die neue Fahne in ihre Reihen aufgenommen. So waren dies die Musikgesellschaft Immensee, die Feldmusik Küssnacht und die Patensektion Stansstad. Besonders stolz waren an diesem Abend natürlich der Fähndrich der Rigispatzen, Sebi Rickenbacher, der Fahnengötti Alois Gehrig und die Fahnengotte Carolina Arnold-Rickenbacher. Beim anschliessenden Umtrunk im Monséjour liess sie es sich nicht nehmen, mit dem einen oder andern Musiker mit den Worten: Komm, mein Göttibueb anzustossen. |
| < Zurück | Weiter > |
|---|








