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Montag, 4. April 2011
27kindertheater

Die 29 Schauspielerinnen und Schauspieler des Kindertheaters Küssnacht kitzelten am vergangenen Wochenende die Lachmuskeln des Publikums.





bro. Volles Haus am Samstagabend in der Aula des Schulhauses Ebnet in Küss­nacht. Angelockt wurden die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer von einem ganz speziellen Theater: 29 Schülerinnen und Schüler von der 4. bis 6. Primarklasse führten Liebe, Leid und Lotterleben auf.

«Die Idee zu dieser Geschichte hatten die Schülerinnen und Schüler selber», erklärte die Luzerner Theaterpädagogin Christina Caruso vor Beginn des Stückes. Dieses spielte im Mittelalter auf der Burg Schwanau zu Lauerz, wo Burgherr Kunibert mit seinen fünf reizenden und leicht verwöhnten Töchtern lebte. Kuniberts Gemahlin wurde vom hinterlistigen Mönch Anselmus umgebracht und trieb als Burggeist ihr Unwesen.
 
Im tiefen Wald plünderten Räuber Reisende aus, und ein verwunschener Waldgeist versuchte sein altes Prinzenleben zurück zu bekommen. Der hohe Besuch aus Versailles sollte mit einer der Prinzessinnen vermählt werden, fand seine grosse Liebe jedoch bei den armen Steuerzahlern im Wirtshaus. Der Wundheiler Medicus Antibioticus benutzte leicht unorthodoxe Methoden und auch der Hofnarr sorgte ständig für Chaos.

In einem solchen chaotischen Moment nutzte der Mönch die Gunst und tötete den Burgherrn, um die Macht an sich zu reissen. Rettung kam schliesslich durch den Waldgeist, der durch die Hilfe der Räuber wieder zum Prinzen werden konnte. Und am Ende – wie es sich bei Märchen gehört – gab es ein Happyend mit einem grossen Fest.
 
Auch in der diesjährigen Aufführung des Kindertheaters Küssnacht vermochten die Darstellerinnen und Darsteller zu überzeugen.
 
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