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Energieeffizienz als Geschäftsmodell Drucken E-Mail
Montag, 20. Juni 2011
49wirtschaftsforum

Am vergangenen Donnerstag lud im Zentrum Monséjour die Volkswirtschaftskommission zum 10. Küssnachter Wirtschaftsforum ein. Die unterschiedlichen Standpunkte, vertreten von fünf Fachpersonen, wurden ausgiebig auf dem Podium diskutiert.







fs. Bezirksrat Hansheini Fischli konnte über 100 interessierte Besucher begrüssen. Er äusserte sich kritisch zum abrupten Einstellen der Atomenergiegewinnung, da noch keine konkreten Alternativen ausgearbeitet seien. Ein Ausstieg aus der Atomenergiegewinnung ist seiner Meinung nach ein Schnellschuss und führe zum jetzigen Zeitpunkt ohne entsprechende Lösung zu einer politischen Überforderung.

Sicherheit statt Verunsicherung
Gesprächsleiter Werner Rüedi (Medienvertreter) war sich mit Hansheini Fischli einig, dass die Debatte des National- und Bundesrates zu wenig durchdacht ist, brachte es aber auf den Punkt, dass es sehr wichtig sei, Sicherheit und Energiegewinnung gewährleisten zu können. Dies sei im jüngsten Reaktorenunglück von Fukushima absolut nicht der Fall gewesen. Regierungsrat Othmar Reichmuth betonte, dass die Politik nun gefordert sei, eine perfekte Lösung zur Unterstützung der Energiegewinnung zu finden.

Viele Wege führen nach Rom
Trotz unterschiedlichsten Meinungen der fünf Fachpersonen war man sich einig, dass es wichtig ist, weitsichtig über mehrere Generationen eine wirtschaftlich effiziente und
kostengünstige Lösung zu finden.

Jules Pikali erklärte, dass die Effizienz der Energie schon beim Bau des Gebäudes beginnt. Die Wärmebilanz sollte mit einer kompakten Bauweise und guter Isolation perfekt durchdacht sein.

Für Hans-Peter Hauri, Energieplaner ist klar, dass die Atomenergie sehr gut mit Solarenergie ersetzt werden kann, da genügend Potenzial in der Schweiz vorhanden sei. Für Ernest Schilliger, Geschäftsführer bei der Schilliger Holz AG und Robert Schmidlin, Geschäftsführer der Kost Holzbau AG wäre Holz eine gute Energiequelle zur Wärmegewinnung.

Roman Gwerder, Leiter der Lokalen Energieversorgungsunternehmung EWS ist überzeugt, dass mit konventionellen Lösungen die Energiegewinnung sicher gestellt werden muss. Zum Schluss galt das Wort allen Besuchern und trotz verschiedenen Ansichten über garantierte Energieproduktion, kam man auf den gemeinsamen Nenner, dass die Gewinnung von Energie in Zukunft sicher nicht billiger wird.

 
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