| Erfolgreiche 1. Chalbernacht im Zentrum Monséjour |
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| Montag, 28. Februar 2011 | |
![]() Ausgelassene Stimmung herrschte am letzten Samstagabend an der 1. Chalbernacht im Monséjour. Die Karnevalsgesellschaft Bad Breisig/D verlieh dem Showprogramm internationalen Charakter. rbs. Wenn man zusammenspannt, kommt es gut – oder wer wagt, gewinnt! Diese Slogans haben sich die neuformierte Fasnachtsgesellschaft Chalberschwanz und verschiedene Dorfvereine auf die Fahne geschrieben. Man wollte etwas Neues auf die Beine stellen und mit der 1. Chalbernacht scheint man auf gutem Wege zu sein. Jedenfalls sah man am letzten Samstagabend nur fröhliche Gesichter im zum Partysaal umfunktionierten Monséjour. Um es gleich vorweg zu nehmen, es war ein Kommen und Gehen. Wie es den Anschein machte, zirkulierten nicht nur die verschiedenen Guggenmusigen im Dorf und den entsprechenden Lokalitäten, sondern auch die BesucherInnen. Und ein Augenzeuge berichtete und belegte es mit Handy-Aufnahmen, dass beim Hauptplatz zwischenzeitlich ein eigentliches Guggerhappening stattfand. Aber je später der Abend, umso kleiner wurde der freie Platz im fasnächtlich dekorierten Festsaal mit seinen fünf verschiedenen Bars und den Outdoor-Verpflegungsständen. Gastauftritt aus Deutschland Aber der Reihe nach. Nachdem sie anlässlich der Geburtstagsparty der Blächchutzeler bereits am Nachmittag eine Kostprobe ihres Könnens gaben, zelebrierte die KG Bad Breisig um 19.30 Uhr einen fulminanten Auftritt auf der Showbühne. Das Prinzenpaar Markus der I und Marion die II – zusammen mit seinem Hofstaat, den Kadetten und dem Tanzcorps der Roten Dragoner – vermittelte einen Einblick in die Faschingsgewohnheiten von Bad Breisig. Trotz Uniform wurden Räder geschlagen und es hagelte Spagate im Multipack. Seit 36 Jahren sind die Blächchutzeler mit der KG Bad Breisig freundschaftlich verbunden und besuchen sich jeweils gegenseitig an den Fasnachtsanlässen. Zum 45. Geburtstag der Küssnachter Guggenmusig waren 40 Personen angereist, wie Geschäftsführerin Birgit Geef erklärte. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte man Stefan und Markus Bucher sowie Biggy Bosshard von den Blächchutzelern aber auch Rainer Lüthold und Paul Lussy, Präsident und Vizepräsident der FG Chalberschwanz, einen Orden. Am kommenden Freitag werden die Blächchutzeler übrigens am Karneval in Bad Breisig – einem Kurort am Rhein, etwa in der Grösse von Küssnacht – zu Gast sein. Kunterbuntes Programm von Guggen bis Line Dance Zu einem kakophonischen Höhenflug luden im Verlauf des Abends verschiedene Guggenmusigen. Unter der Stabführung von Sven Rätz beispielsweise die Blächchutzeler. Die 42 Frauen und Männer fetzten was die Instrumente hielten. Mit weniger Mitgliedern, aber mit viel Herzblut, konzertierten etwas später die Cossiniusfäger. Sie suchen dringend Nachwuchs in ihren Reihen, wie man dem schriftlichen Aufruf auf der Theke ihrer Bar entnehmen konnte. Präsident Patrik Rohrer erklärte: «Wir sind eine aufgestellte Truppe mit gutem Zusammenhalt. Alle Fasnachts- und Guggenmusigbegeisterten ab 15 Jahren (Alterslimite nach oben offen) sind bei uns herzlich willkommen.» Für Abwechslung der anderen Art sorgten die Burning Boots von der Line Dance Schule von Jenny Troxler mit ihrer Show. Einen sensationellen Auftritt lieferte die Grümpel Bänd aus Goldau. Spitzenmässig, wie die big-band-besetzte New-Orleans-Marching-Band Ohrwürmer aus der schwarzen Musikszene der USA wiedergaben. Die Original-Blues-Brothers hätten es nicht besser gekonnt. Spezielle Drinks Für den musikalischen Part zwischen den verschiedenen Auftritten war DJ Kuh No besorgt. Mit seiner Stückwahl traf er bestimmt bei allen Gästen der ersten Chalbernacht einen Lieblingssong. Ganz schön urchig war die Bar des Schwingclubs Küssnacht mitten im Festsaal. Hartgesottene gönnten sich hier einen Schlungg-Shot. An der Bar der Cossiniusfäger wiederum war das Fäger-Blut der heisse Drink-Tipp. Eine aufmerksame Bedienung gab es zudem an der Bar des Küssnachter Schlittschuh-Clubs und bei der Maskengruppe Rigilüüt. Die fünfte in der Runde wurde vom Stammtisch-Rat Café Plaza, kurz Starcap2009-Club, betrieben. «Wir sind sechs Männer, die sich einmal pro Woche im Café Plaza treffen», erklärte Präsident Fery Migliori. Er machte gleich einen Hinweis in eigener Sache: «Am Samstag, 9. Juli 2011 findet unser zweites Menschen-Töggeli-Turnier auf dem Pausenplatz beim Schulhaus Ebnet statt.» Gleich wie Elsa Räber, die ehemalige Hudimutter, findet auch er die Grundidee zu dieser 1. Chalbernacht sensationell. Vor allem die Vielfalt der Darbietungen auf der Showbühne gefielen Elsa Räber. Beide hoffen, dass es 2012 eine Fortsetzung geben wird. Quasi als kleiner Input meinte Fery Migliori: «Nächstes Jahr sollte man das Datum mit den umliegenden Fasnachtsorganisatoren besser koordinieren.» |
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