| Familie Feuerstein feierte farbige Fasnacht |
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| Montag, 17. Januar 2011 | |
![]() Die Mehrzweckhalle in Merlischachen war am letzten Samstag kaum wiederzuerkennen: Die Blächchutzeler legten sich für das Ball-Motto Flintstones mächtig ins Zeug. Nur schade, dass relativ wenig Besucher die Dekorationskünste würdigen konnten. avd. Dumpfe Musik hallte letzten Samstag durch Merlischachen. Diese wurde lauter, je näher man der Mehrzweckhalle kam. Nach einer mustergültigen Eingangskontrolle waren die Besucher bereits im Raucherbereich, der mit der ersten Bar aufwartete. Zweierpatrouillen eines Sicherheitsdienstes vermittelten, dass sich die Organisatoren und die Besucher keine Sorgen zu machen brauchten. Wohl deshalb blieb der Blächiball ohne nennenswerte Zwischenfälle. Oder lag es daran, dass sich die Besucher in der Halle so gut verteilen konnten? Kaffeestube und Drehbühne Noch im oberen Bereich konnten sich die Besucher in der Kaffeestube verköstigen. An den Geruch mit mehr Schnapps- als Kaffeenoten gewöhnte man sich schnell. Dinosaurier, Fussabdrücke der Urzeitechsen und Vulkane warben an jeder Wand, an jeder Decke und aus jeder Ecke mit dem Motto des Abends: Flintstones. Die Familie Feuerstein war denn auch bildlich präsent, bei der Treppe Richtung Halle. Dazu plärrte das bekannte Jabadabadoo! aus den Lautsprechern. Zur Linken konnte man sich an einem Imbissstand in Form des Autos mit Fussantrieb verköstigen, zur Rechten brodelten Getränke in der Hexenküche. Im Zentrum dominierte die grosse Drehbühne. An dieser machten die vier Gastguggen in einem Spiel aus, wer zu welcher Zeit seine kakophonischen Stücke präsentieren darf. Die Halle füllte sich langsam. Zu einigen Unmaskierten gesellten sich Hippies, Scheichs und Gespenster. Bevor die Guggen die ersten schrägen Töne anschlugen, liess ein DJ bekannte Hits laufen. Der detaillerten Dekorationen, den tollen Guggenmusigen und der hervorragenden Organisation zum Trotz: richtig Stimmung kam nie auf. Nächstes Jahr wahrscheinlich in Küssnacht Das blieb auch OK-Präsident Markus Bucher nicht verborgen: «Es ist noch nicht definitiv – aber höchstwahrscheinlich wird der Blächiball nächstes Jahr in Küssnacht stattfinden.» Mitnehmen können die Blächchutzeler viele gute Erfahrungen und auch eine Neuheit. Denn die Bar im Aussenbereich ist eigentlich ein mobiler Container. «Den wollen wir auch an anderen Anlässen einsetzen und so als Blächchutzeler präsent sein», so Bucher weiter. Ob in Merlischachen oder in Küssnacht – die aufwendige Dekoration soll auch in Zukunft beibehalten werden. Denn das Motto soll laut Bucher gut erkennbar sein. |
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