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Geschenk für das Christkind als Rollenspiel Drucken E-Mail
Mittwoch, 29. Dezember 2010
103krippenfeier1
Viele Familien besuchten an Heiligabend die traditionelle Krippenfeier im Zentrum Monséjour. Gestaltet wurde sie durch das Jugendliturgieteam, zusammen mit Claudia Zimmermann und musikalisch unterstützt durch die Mini-Brass-Band mit Paul Frehner.





rbs. Schon lange vor dem eigentlichen Beginn um 17.00 Uhr hatte sich der grosse Saal im Monséjour recht gefüllt. Zahlreiche Kinder – vom Baby bis zu den Jugendlichen – mit ihren Eltern und Grosseltern sowie weitere Interessierte warteten gespannt auf den Beginn der besinnlichen Weihnachtsfeier, bevor es dann zum Nachtessen und Geschenke auspacken nach Hause ging.

Zur Einstimmung spielte Paul Frehner mit sechs seiner MusikschülerInnen. Unter der Regie von Pastoralassistentin Claudia Zimmermann zeigten die Mitglieder des Jugendliturgieteams ein Krippenspiel.

Augenblick der Besinnung
Nachdem in Merlischachen erstmals keine Weihnachtsfeier stattfand, freute sich Claudia Zimmermann ganz besonders, dass auch einige Familien aus dem Nachbardorf den Weg ins Monséjour gefunden hatten. Passend dazu stimmte sie gleich das erste Lied Oh du fröhliche an. «Lassen wir doch für einen kurzen Moment all’ unsere Sorgen hinter uns und besinnen wir uns darauf, was uns die heilige Geschichte lehrt», erklärte sie in ihrem kurzen Gebet.

Jugendliturgieteam führt Rollenspiel auf
Das diesjährige Krippenspiel beruhte auf einem Bilderbuch mit dem Titel Das Geschenk für das Christkind. Die Pastoralassistentin hatte daraus ein Rollenspiel geschrieben. Dieses wurde vom Jugendliturgieteam mit viel Herzblut vorgetragen. Es zeigte, wie Mirjam und Malakai – die Kinder eines Herberge-Besitzers – die Ankunft von Maria und Josef in Bethlehem erlebten.

Als das Jesuskind geboren war, schenkte ihm Mirjam das Liebste, was sie hatte, nämlich eine warme Decke, die sie von ihrer Grossmutter bekommen hatte. Für den musikalischen, roten Faden sorgte die Mini-Brass-Band mit Paul Frehner. Im Weiteren wurden Fürbitten vorgetragen und – begleitet von Herbert Rosenkranz am Keyboard – gemeinsam Weihnachtslieder gesungen. Wer Lust hatte, durfte beim Ausgang ein Friedenslicht mit nach Hause nehmen.

 
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