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Das Wetter

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Gute Stimmung trotz Regenwetter Drucken E-Mail
Montag, 30. August 2010
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Am Samstag wurden Chlausjägergasse, Monséjour und Unterdorf in einen riesigen Marktplatz verwandelt. Für einmal war Petrus aber nicht auf der Seite der Määrtler.











bro. «Ich erinnere mich, dass wir vor einigen Jahren einmal kurz vor Mittag ein heftiges Gewitter gehabt haben», erzählt Mario Schnurrenberger, langjähriger Organisator. Doch dass es den ganzen Tag über mehr oder weniger schlecht war, das habe es in der bereits 17-jährigen Geschichte des August-Määrtes noch nicht gegeben. Doch die gute Laune liessen sich weder Marktbesucherinnen und -besucher, Organisatoren noch die Standbetreiber durch das feuchtkalte Wetter verderben.

Denn am August-Määrt geht es in erster Linie nicht darum zu verkaufen und zu kaufen, sondern vor allem darum, zu sehen und gesehen zu werden. «Früher war die Chilbi Treffpunkt von Freunden, die sich das Jahr über sonst nicht sehen. Heute ist dies der August-Määrt», ist sich Hans Hausherr sicher, der gemeinsam mit Mario Schnurrenberger von Anfang an als Organisator tätig war.

Gute Plattform für Vereine
Beliebt ist der August-Määrt deshalb vor allem auch für Vereine, Organisationen und Parteien, welche ihre Anliegen der Öffentlichkeit präsentieren möchten. «Der Verein Skilift Seebodenalp sammelt zum Beispiel für das neue Betriebshaus. Der August-Määrt bietet dafür die ideale Plattform», weiss Hausherr, der selber schon Erfahrung als Standbesitzer am August-Määrt machte. «Damals haben wir Salz verkauft», erinnert sich Hausherr.

Keine leichte Aufgabe, da Salz etwas ist, dass fast jeder bereits zu Hause stehen hat. «Man muss die Leute mit Ideen überzeugen und sich um sie kümmern. Mit einem Glas Sekt ist es nicht getan», so Schnurrenberger, der damals ebenfalls Salz an Mann und Frau brachte. Doch an Innovationen, um die zahlreichen Marktgäste, welche trotz Regen zu Besuch kamen fehlte es den Standbesitzerinnen und -besitzer nicht. Schnäppchenjäger kamen auch heuer ganz auf ihre Kosten. Und teilweise wurde sogar richtig gemäärtet, wie es sich an einem Markt eben gehört.

Feuerwehr-Demonstration und Kinderattraktionen
Zahlreiche Stände suchten sich die kleinen Marktbesucherinnen und -besucher als Zielpublikum aus. So gab es für Kinder nebst Glücksrad und Ponyreiten auch wieder zahlreiche Möglichkeiten sich auszutoben. Und der beliebte Schokoladenbrunnen vor dem Kinderhaus lockte nicht nur kleine Naschkatzen an den Stand.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt an diesem Tag zudem die freiwillige Feuerwehr, welche mit zwei Demonstrationen einer Strassenrettung die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer begeisterten. Dabei zeigten die Feuerwehr, das Sanitäre-Erst-Einsatzelement (SEE) und der Rettungsdienst gemeinsam, wie sie im Ernstfall vorgehen. Wer sich für die Organisationen interessierte, konnte sich von den Fachleuten beraten lassen. Und mit der Autodrehleiter ging es für mutige Marktbesucherinnen und Marktbesucher hoch hinaus.
Nebst vielen Attraktionen kam auch das kulinarische Wohl nicht zu knapp.

Der Männerkochclub Rigischlemmer zum Beispiel verwöhnte die Marktgäste wieder mit einem feinern Risotto. Auf dem Adlerparkplatz gab es feine Pizzen frisch aus dem Ofen und auf dem Monséjour-Parkplatz fehlten die köstlichen Fischknusperli natürlich auch nicht.
 
So gab es in diesem Jahr wieder eine vielfältige und breite Palette, welche von Flohmarkt, über Kleider sogar bis hin zu Autos reichten. Denn die Garagen Reichlin und Neuhaus stellten zum ersten Mal am August-Määrt ihre neuen Produkte vor.

Zwar hat das kaltnasse Wetter weniger Besucherinnen und Besucher als in anderen Jahren angelockt, doch zieht das Organisationskomittee auch in diesem Jahr ein durchaus positives Fazit. Denn der Anlass war ganz und gar gelungen.
 
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