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Donnerstag, 15. Oktober 2009
82unrat
Seit einigen Jahren gammelt das Haus der ehemaligen Gärtnerei Gössi in der Rigigasse vor sich hin. Dahinter türmt sich allerlei Unrat. Das will Kurt Isenschmid, seit einem Monat Besitzer, so rasch wie möglich ändern.




avd. Hinter dem abbruchreifen Haus der ehemaligen Gärtnerei Gössi rosten alte Küchenapparate vor sich hin und zerfetzte Matratzen vergammeln neben fleckigen Gartenmöbeln. Laut einer Nachbarin sind regelmässig Ratten beim Haus in der Rigigasse gesichtet worden. Das Gebäude selbst ist seit einem Jahr unbewohnt. Bis vor einem Monat gehörte es Klara Isenschmid-Gössi. Jetzt ist es im Besitz ihres Sohnes Kurt.
Der Küssnachter Unternehmer vermutet, dass der Unrat teilweise von den letzten Mietern stammt und zum anderen Teil von Drittpersonen: «Es ist nicht das erste Mal, dass ich miterlebe, wie gewisse Leute ihre Sachen auf diese Weise entsorgen.» In Isenschmids Ärger mischt sich aber auch Tatendrang: «Ich werde demnächst ein Gesuch um Abbruch des Hauses einreichen und dann den Unrat auch korrekt entsorgen.»

Neubau mit Wohnungen geplant
Auf das gesäuberte Grundstück will Kurt Isenschmid ein neues Mehrfamilienhaus mit einigen Wohnungen bauen. Es ist nicht auszuschliessen, dass der Zeitpunkt des Neubaus mit dem Bauprojekt der bränni ag (der FS berichtete) zusammenfällt, denn «eine Möglichkeit besteht, dass ich mich am Bau der Tiefgarage beteiligen und einige Parkplätze für meine künftigen Mieter reservieren könnte.» Bereits vor fünf Jahren wollte eine dreiköpfige Besitzerschaft ein Neubauprojekt realisieren, das sowohl die ehemalige Destillerie Holzgang als auch die ehemalige Gärtnerei Gössi umfasste. Wegen eines negativen Echos der Nachbarschaft und der unterschiedlichen Interessen der Eigentümer ist die Idee damals aber geplatzt. Mit der Situation konfrontiert, sagt der Umweltbeauftragte Michael Lutz: «Leer stehende Gebäude, insbesondere mit versteckten Hinterhöfen und Nischen, sind oft ein Problem. Unordnung zieht immer wieder neuen Abfall an, das sieht man auch in diesem Fall. Darum ist es wichtig, auch solche Plätze sauber zu halten. Wir werden uns mit den Eigentümern in Verbindung setzen.»
 
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