| Ich möchte ein Haus in DC Mountain Lab |
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| Donnerstag, 18. November 2010 | |
![]() Lukas Ehrler ist gerade Mal 13 Jahre jung. Vor knapp vier Jahren tauschte er seine Skier mit dem Snowboard. In diesem Jahr schaffte er die Aufnahme ins Regionalkader des Zentralschweizer Schneesport-Verbands. bro. Bald schon öffnen die Skigebiete in unserer Region. Für Lukas Ehrler aber hat die Wintersaison bereits seit längerem begonnen. Noch befindet sich der 13-jährige Küssnachter im B-Kader der Snow-Farm vom Zentralschweizer Schneesport-Verband. «Mein Ziel ist es, ins A-Kader zu kommen», erzählt Ehrler bestimmt. Mit neun Jahren hat er angefangen zu boarden. «Ich konnte nicht wirklich Skifahren, deshalb hab ich gewechselt», lacht Lukas Ehrler. «Ausserdem fand ich, dass Snowboarden cool ist.» Davon ist er auch heute noch überzeugt. An einem Head-Hunt-Day schaffte es Lukas Ehrler aus einer Vielzahl von Bewerbern Ende letzte Saison mit sieben weiteren Boarder ins B-Kader aufgenommen zu werden. Trainiert wird beinahe jedes Wochenende. «Ich würde auch unter der Woche aufs Board stehen, aber da ich Schule habe, geht das nicht.» So gibt es in der Snow-Farm Trainingswochenenden in Zermatt mit Lern-Sessions, zu denen die Jugendlichen ihre Schulaufgaben mitbringen. Somit kommt die Schule nebst Snowboard-Fahren nicht zu kurz. Gutes Gefühl auf dem Brett Lukas Ehrler hat bereits bevor er mit dem Snowboarden begonnen hat, ein Gefühl fürs Brett entwickelt: «Ich bin früher schon Skateboard gefahren und mache dies auch heute noch in meiner Freizeit.» Allerdings steht Ehrler auf dem Skateboard mit dem rechten und auf dem Snowboard mit dem linken Fuss vorne. «Als ich zum ersten Mal aufs Snowboard ging, mietete ich eins bei Rigi Sport. Sie haben mit mir den Test gemacht, bei dem man von hinten geschupst wird und das Bein, welches zuerst nach vorne schiesst, ist dann vorne. Bei mir war es das Linke. Ich konnte es nicht glauben und wir haben den Test ein paar Mal wiederholt. Jedes Mal war das linke Bein vorne.» Zwar sei es ungewöhnlich, dass man beim Skateboard-Fahren einen anderen Fuss als beim Snowboard-Fahren vorne hat, doch bei Lukas Ehrler scheint es zu funktionieren. Erster Wettkampf im Dezember Für den Freestyle Snowboardfahrer Lukas Ehrler ist vieles noch Neuland: «Ich war erst zweimal in der Pipe.» Zurzeit trainiert er intensiv für seinen ersten Wettkampf: «Der ist zwar erst im Dezember, aber ich bin jetzt schon sehr nervös.» Eine Karriere als Profi-Snowboard-Fahrer kann sich Lukas Ehrler zwar vorstellen, doch er bleibt realistisch: «Das Niveau ist sehr hoch. Ich möchte erst einmal den Schritt ins A-Kader im ZSSV schaffen und dann sehe ich weiter.» Trotzdem aber träumt er von einem Haus in DC Mountain Lab, Utah (USA): «Alle DC-Fahrer haben dort ein Haus und einen eigenen Snowboardpark.» |
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