| Jodler waren im Schwingfieber |
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| Montag, 3. Oktober 2011 | |
![]() Der diesjährige Jodlerabend stand ganz im Zeichen des Schwingsports. Die Dekorationen aber auch der Inhalt der Darbietungen war perfekt auf dieses Motto abgestimmt. cb. «Wir wollen die gute Stimmung vom Schwing- und Älplerfest im Juli für den heutigen Abend mitnehmen und uns zurückbesinnen», begrüsste Patrik Büeler, Präsident des Jodlerklubs Echo vom Rigi, das Publikum. Gemässe dem Motto Mier sind äs Schwingervolch stiegen die Mitwirkenden in den Ring auf der Bühne, um das im Training geübte den Besucherinnen und Besuchern zu präsentieren. Als Gast durfte der Jodlerklub die Jodlergruppe Alpegruess aus Ennetbürgen Willkommen heissen. Kuhglocken, Schwingerhosen, Schweizerfahnen und ein Brunnen waren nicht die einzigen Dekorationsgegenstände, die am Samstagabend auf das diesjährige Motto des Jodlerabends hinwiesen. Selbst die Täfelibuebe durften nicht fehlen – die Lieder und deren Komponisten wurden von Lukas Achermann und Patrick Aschwanden in Form von Tafeln immer gut sichtbar an der Stange aufgehängt. Kranzer im Publikum Einen Besucherrekord wie im letzten Jahr konnte der Jodlerklub Echo vom Rigi zwar keinen verbuchen. 500 Leute wollten sich damals die verschiedenen Formationen zu Gemüte führen. Mit 360 Eintritten war der Abend aber auch dieses Jahr gut besucht. Im Publikum befanden sich getreu dem Motto auch «Kranzschwinger und zukünftige Kranzer die ich recht herzlich Willkommen heisse», so Büeler. Nach der Eröffnung mit dem Lied We d’Schwälbeli i Süde zie durch den Gesamtchor folgte der Jodlerklub Echo vom Rigi mit dem Lied Mier si äs Schwinger Volch, welches sich ganz dem Schweizerischen Nationalsport widmete. Die Büchel wurden am Jodlerabend im Quartett oder im Duo geblasen. Im Repertoire der Büchelbläser fanden sich auch zwei Stücke des Küssnachters Paul Frehner, der selber ebenfalls mitspielte. Während der Pause wurden Tombola-Lose verkauft und die Täfelibuebe verteilten Zwischenranglisten mit dem Jahresprogramm des Jodlerklubs Echo vom Rigi. Abschluss mit Kamerade Die Jodlergruppe Alpegruess sang als reine Männergruppe, stand aber den Frauen in hohen Jodelpassagen in nichts nach. Begleitet durch Hans Flück aus Eschenbach auf der Handorgel besangen die Küssnachter Seerosen Uschi Duss und Edith Staub in ihren Liedern unter anderem den schönen Usblick vom Hausberg, der Rigi. Lüpfige Intermezzos der Kapelle Echo vom Maisgold – benannt nach dem gleichnamigen Einsiedler Bier – brachten Tanz-Stimmung ins Monséjour. Der gesangliche Teil des Abends wurde mit dem Lied Kamerade – vorgetragen vom Gesamtchor – abgeschlossen. Danach wurde die Tanzbühne freigegeben und zur Musik des Echos vom Maisgold konnte das Tanzbein geschwungen werden. |
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