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Kein Weg zu weit, kein Schmerz zu gross Drucken E-Mail
Donnerstag, 3. November 2011
88geissel





Einfach und locker sieht es aus, wenn Geisselchlepfer am Chlausumzug zum Chrüzlistreich ansetzen. Dass der Weg dahin lang und schmerzhaft sein kann, spürten die Teilnehmer des Geisselchlepferkurs am eigenen Leib.










su. Seit Mittwoch ist das Geisselchlepfen auf den Strassen des Bezirks wieder erlaubt. Was Chlaujägerherzen höher schlagen lässt, geht ihnen deswegen noch lange nicht leicht von der Hand. Deshalb bietet die St.Niklausengesellschaft jeweils Montags von 19.00 bis 20.00 Uhr einen Geisselschlepfkurs in der Schwinghalle Küssnacht an. Neben dem Chrüzlistreich wird am 7., 14. und 21. November auf dem Pausenplatz Dorfhalde zudem das Geisselchlepfen in Formationen geübt.

Ans Formationschlepfen denkt Pirmin Forster noch nicht. Der Merlischacher Nachwuchschlepfer versuchte sich am Montag eher darin, den eigenen Peitschenhieben auszuweichen. «Der Chrüzlistreich ist mega schwierig», meint Pirmin, als er in der Pause seine schützende Wollkappe vom Kopf nimmt. «Mit den Armen muss man eine schöne Acht machen, möglichst nah am Kopf, ohne ihn zu treffen.» Aufgeben tut er trotz roten Ohren nicht. Sein Ziel: Den Kinderumzug mit dem Chrüzlistreich anzuführen. Auch wenn der Weg dahin lang und schmerzhaft sein möge.
 
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