| Kochende Stimmung und coole Drinks |
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| Montag, 17. Oktober 2011 | |
![]() Einmal mehr avancierte die Rivieraparty vom letzten Samstag zum Super-Event der Seegemeinden. Die Sigristhofstatt in Weggis war mit 1200 Besuchern zum Bersten voll. Zusammen mit ihren zahlreichen HelferInnen machte die Landjugend Riviera erneut einen ausgezeichneten Job. rbs. Für viele Partygänger von Küssnacht bis Brunnen ist die Rivieraparty der Event schlechthin. Einmal 16 Jahre alt, muss man dort einfach dabei sein. Aber viele, auch schon etwas ältere Leute, kommen an diesem dritten Samstag im Oktober immer wieder in die Sigristhofstatt nach Weggis. Die Landjugend Riviera hat aus dem ehemaligen Kilbitanz einen riesigen, mit über tausend Besuchern wohl einen der grössten Anlässe im Rosendorf geschaffen. Verantwortlich zeichnet sich ein achtköpfiges Organisationskomitee (vier Frauen und vier Männer) mit einem bestechenden Konzept plus akribischer Vorarbeiten. Am Samstag wurden sie wiederum tatkräftig von anderen Landjugend-Gruppen und zahlreichen Kolleginnen und Kollegen unterstützt. «Insgesamt 90 Leute waren im Einsatz», wusste Adrienne Zimmermann, die Verwantwortlich für Kasse und Unterhaltung. Sie alle leisteten einen enormen Effort, denn nach dem Aufbau vom Freitag, dem eigentlichen Fest am Samstag – die letzten BesucherInnen gingen erst gegen 5.00 Uhr nach Hause – musste das ganze Festareal bis spätestens um 12.00 Uhr wieder in den Normalzustand versetzt werden. Denn am Sonntag findet jeweils die Weggiser Chilbi statt. Unter anderem wird dann der Schulhausplatz – auf welchem sich der überdachte Eingangsbereich mit riesiger Garderobe befand – für die entsprechenden Kilbistände benötigt. Ausgelassene Stimmung Schon kurz nach Türöffnung um 20.00 Uhr füllten sich die verschiedenen Lokalitäten, so beispielsweise die Mehrzweckhalle. Hier luden gleich drei verschiedene Bars zum Verweilen ein. Dann aber auch die Horseshoe-Bar unter den Arkaden, wo der Weggiser DJ Lukez auflegte. Klar, dass all seine Fussball-Kollegen ihm die Aufwartung machten und schliess-lich waren die Temperaturen hier etwas angenehmer als drinnen. Ganz besonders schweisstreibend war es zu späterer Stunde in der Kaffeestube und dies nicht nur für die fleissigen Tänerzerinnen und Tänzer. Neben dem Ländlertrio Wilti-Gruess sorgten auch die süffigen Rivierakafis (mit besonderem Schnaps, etwas Rahm und einem Guetzli) oder die 3-Liter-Kaffeekannen mit Schnaps nach Wahl für einen Temperaturanstieg. Hier sah man denn auch etwas ältere Jahrgänge unter den Gästen. Was immer wieder erstaunlich ist, dass es doch noch viele junge Leute gibt, die gerne zur Ländlermusik tanzen. Zudem scheint das Bödele vermehrt in Mode zu kommen. Einige übten vielleicht schon für die Sennenchilbi vom 11. – 14. November 2011. Eine leistungsstarke Outdoor-Küche war dafür besorgt, dass man zwischen der flüssigen auch wieder festere Nahrung zu sich nehmen konnte. Partysound aus dem Urnerland Acht Männer und eine junge Frau bilden die Partyband Feensturm. Wie der Name vermuten lässt, kommen die aufgestellten Musiker aus dem Kanton Uri. Seit dem Start vor 15 Jahren hat sich ihr Repertoire kontinuierlich erweitert und bietet heute Hits aus aktuellen Charts, Pop und Rock, aber auch Oldies und Evergreens bis hin zum guten alten Schlager. Frontmann Erich Stadler, seines Zeichens Sänger, Gitarrist und Saxofonist, verstand es ausgezeichnet, dem Weggiser Publikum tüchtig einzuheizen. Kurz vor Mitternacht installierte sich DJ Chris-topher S auf der Showbühne. Für regelmässige Partygänger ist er kein Unbekannter, gehört er doch zur Top-Elite unter den Schweizer DJ’s. Als Fashion House König zelebriert er Mode und Housemusik in einem. Und als absoluter Kenner der Partyszene wusste er genau, welche Musik in Weggis gefragt war. Stimmen des Publikums Die 22-jährige Lydia Amstad aus Wolfenschiessen (im Wochenaufenthalt in Gersau) war heuer bereits zum zweiten Mal an der Rivieraparty. Auch sie ist Mitglied der Landjugend und kam eigentlich wegen der Ländlerformation Wilti-Gruess. «Zwei der drei jungen Männer sind nämlich meine Cousins», verriet sie dem Freier Schweizer. Insgesamt gesehen findet sie den Anlass einfach super: «Es ist friedlich und man trifft viele bodenständige und aufgestellte Leute hier.» Gast in der Kaffeestube war auch Mischa Hasler mit seiner Frau Dagmar. Sie führen das Hotel Gerbi in Weggis und er amtet als Präsident von Weggis Vitznau Rigi Tourismus. «Wenn es unser Betrieb erlaubt, schauen wir immer an der Rivieraparty rein», erklärt er. «Es ist toll, dass die Jungen diesen Anlass organisieren und dass so viele junge Leute dafür nach Weggis kommen.» |
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