| Konfessionen kommen sich Schritt für Schritt näher |
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| Donnerstag, 13. Januar 2011 | |
![]() Vor rund 50 Jahren wäre ein gemeinsamer Gottesdienst von katholischen und reformierten Gläubigen kaum möglich gewesen. In der Neuzeit wird viel Wert auf Gemeinsamkeiten gelegt. Pfarrer Werner Fleischmann und Pfarrer Peter Ruch modernisieren nun auch den ökumenischen Gottesdienst. bro. Seit rund 20 Jahren gibt es den ökumenischen Gottesdienst, bei dem alle drei Monate abwechslungsweise im Besinnungsraum Monséjour und in der evangelisch-reformierten Kirche ein Abendgebet abgehalten wird. «Am Anfang war dieser Anlass sehr gut besucht», weiss Pfarrer Werner Fleischmann zu berichten. Doch heute sei es ziemlich umständlich und verwirrend. «Wir machten die Erfahrung, dass es den Leuten oft nicht so klar war, wann und wo ein Abendgebet stattfindet», so Pfarrer Peter Ruch. Nun möchten die beiden Geistlichen das Abendgebet wieder aufwerten und rufen 2011 die Neunzehner-Andacht ins Leben. Viele Gemeinsamkeiten In den letzten 50 Jahren näherten sich die katholischen und reformierten Kon-fessionen zunehmend einander an. «Es gibt viele Gemeinsamkeiten, auf denen aufgebaut werden sollte», sind sich Pfarrer Werner Fleischmann und Pfarrer Peter Ruch einig, «wir stehen auf dem selben Boden. Die Bibel, aus der wir zitieren, ist die selbe. Wir haben die gleichen Glaubensbekenntnisse. Deshalb sollten wir auch gemeinsam beten, singen, gedenken und loben können.» Kulturell und musikalisch aufgewertet Bereits kommenden Mittwoch, am 19. Januar um 19.00 Uhr, startet die Neunzehner-Andacht. Anschliessend findet das Abendgebet jeden 19. des Monats um 19.00 Uhr statt. Es dauert jeweils eine halbe Stunde und wird musikalisch umrahmt. «Wir haben das Abendgebet bereits auf 19.00 Uhr angesetzt, damit die Leute danach trotzdem noch einen freien Abend geniessen können», erklärt Fleischmann. Und Ruch ergänzt: «Dass die Feier jeweils am 19. des Monats stattfindet, ist insbesondere gut, weil es jeweils unterschiedliche Wochentage sind. Damit haben auch Leute Gelegenheit zu kommen, welche bisher an einem bestimmten Tag keine Zeit hatten.» Zudem sei die Wahl auf den Besinnungsraum im Monséjour ebenfalls aus bestimmten Gründen gefallen. «Jetzt müssen die Abendgebetbesucherinnen und -besucher nicht jedes Mal nachschauen, wo die Feier ist, sondern sie findet an einem fixen Ort statt, der zudem zentral gelegen und praktisch zu erreichen ist», so Pfarrer Peter Ruch. E-Piano und Violine zum Auftakt Am kommenden Mittwoch um 19.00 Uhr werden Pfarrer Peter Ruch und Pfarrer Werner Fleischmann zum Einstieg das Abendgebet gemeinsam halten. Es wird musikalisch von Herbert Rosenkranz (E-Piano) und Rosmarie Giger (Violine) begleitet. Die beiden Pfarrer freuen sich auf Ihren Besuch. |
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