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Konzession soll 2017 erneuert werden Drucken E-Mail
Mittwoch, 22. Juni 2011
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An der Generalversammlung der Luftseilbahn Küssnacht-Seebodenalp von Dienstagabend liess der Verwaltungsrat klar durchblicken: Die Seilbahn ist für Küssnacht wichtig, weshalb an der Strategie festgehalten wird, die Konzession 2017 zu erneuern.







bro. Damit eine Bahnerneuerung im Jahr 2017 erfolgreich ablaufen kann, muss die Luftseilbahn in den nächsten Jahren verschiedene Massnahmen umsetzen. «Im Hinblick darauf sind ein eineitlicher und ansprechender Unternehmensauftritt sowie ein fundiertes Werbekonzept zu erarbeiten», erklärte Verwaltungsratspräsident Benno Barmettler den versammelten Aktionären.

Zudem sei der Nachweis für die wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu erbringen: «Es ist unerlässlich, dass die Seebodenalp als Destination vermarktet wird.» Dies bedinge die Zusammenarbeit aller Interessenvertreter.

In einem Jahr erste Ergebnisse
Seit längerem arbeitet die Luftseilbahn Küssnacht-Seebodenalp AG mit der Hochschule Luzern zusammen, um ein Marketingkonzept auszuarbeiten. Die Ergebnisse sollen in einem Jahr bereit sein. Nebst diesem Ziel soll 2011 die Wetterabhängigkeit reduziert werden. «Wir hatten nicht so viele Frequenzen, wie wir gehofft hatten», so Barmettler.

Dies bestätigte auch Heidy Salzmann-Räber, als sie die Finanzen erklärte: «Wir hatten im letzten Jahr einen Einbruch bei den Frequenzen. Besonders im Sommer, da vom Wetter her einige Wochenenden sehr schlecht waren.»

Ebenfalls soll die Zusammenarbeit mit allen Interessenvertretern im kommenden Jahr noch weiter intensiviert werden. «Um das Fortbestehen der Bahn zu sichern, muss der Kooperationsgedanke bei allen Interessenvertretern der Seebodenlap noch stärker verankert werden», konkretisierte Barmettler.

Gewinn trotz weniger Frequenzen
Mit 43121 Personen beförderte die Luftseilbahn Küssnacht Seebodenalp 2010 mit 7971 Fahrten durchschnittlich 15% weniger Personen als 2009. Damit fällt das Geschäftsjahr 2010 auch Umsatzmässig bescheidener aus als das erfolgreiche Jahr 2009.
Der Betriebsertrag liegt bei 312'812 Franken. 

Auf der Aufwandseite konnten die Personal- und Unterhaltskosten gesenkt und damit der Betriebsaufwand um 12% reduziert werden. Diese Einsparungen haben aber laut Heidy Salzmann-Räber nur teilweise den Umsatzrückgang kompensiert. Der Betriebsgewinn aus dem Bahngeschäft beläuft sich auf 56'393 Franken. Dank disziplinierter Kostenkontrolle konnte das Geschäftsjahr 2010 mit einem Gewinn von 14'456 Franken abschliessen.

Verwaltungsrat wiedergewählt

Verwaltungsratspräsident Benno Barmettler leitete zügig durch die Generalversammlung im Res-taurant Frohsinn. Die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder sowie die Revisionsstelle Lufida Revisions AG  wurden in einem Zug und einstimmig von der Versammlung für die Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt.
 
Unter Verschiedenes meldete sich ein Aktionär zu Wort, der den Verwaltungsrat bat, die Fahrzeiten zu überdenken und dem Busfahrplan besser anzupassen. Der Verwaltungsrat nahm das Anliegen zur Kenntnis und versprach, darüber an der nächsten Verwaltungsratssitzung zu diskutieren. Anschliessend schloss Benno Barmettler die Versammlung nach gerade mal 50 Minuten.
 
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