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Kreisel bei der Kreuzung Seemattweg geplant Drucken E-Mail
Montag, 26. Juli 2010
59knoten_seemattweg
Der Bezirk Küssnacht will die Breiten- und Seeburgstrasse in Küssnacht – vom Einmünder an der Grepperstrasse bis zum Parkplatz des Strandbades – erneuern und, wo nötig, die Werkleitungen ersetzen. Vorgesehen ist auch ein neuer Kreisel, welcher von einem Teil der Anwohner in Frage gestellt wird.






rü.  Die Ausschreibung des Bauprojekts Erneuerung Breiten- und Seeburgstrasse ist am letzten Freitag, 23. Juli 2010,  erfolgt. Bauherr ist der Bezirk Küss­nacht, vertreten durch das Ressort Infrastruktur.

Geschwindigkeit reduzieren
Das Sanierungsvorhaben umfassteinen 147 Meter langen Abschnitt auf der Breiten- und eine 215 Meter lange Strecke auf der Seeburgstrasse. Als Zielsetzungen werden definiert:
•    Flankierende Massnahmen zur Reduk­tion der Geschwindigkeit auf der Breiten- und Seeburgstrasse
•    Kreisellösung bei der Kreuzung Seemattweg
•    Anpassung der Gefällsverhältnisse auf die neue Situation.

Kreiselprojekt wird kritisiert
Die erste Massnahme ist bei der Einfahrt von der Grepper- in die Breitenstrasse vorgesehen: Mit einer kleinen, gepflästerten und überfahrbaren Insel soll die Verkehrsführung verbessert werden.

Beim Fussgängerstreifen auf der Breitenstrasse schlagen die Planer eine Fahrbahnverengung vor, was zu einer Verkehrsberuhigung führen soll.
Zur Verbesserung der heutigen Lösung soll der Knoten Breitenstrasse–Seemattweg– Seeburgstrasse als überfahrbarer Minikreisel mit einem Radius von 7.50 Meter (Fahrbahnbreite 4.50 Meter) gestaltet werden.

Dieses Kreiselprojekt war vor einigen Wochen an einer Informationsveranstaltung kritisiert worden. «Im Winter, wenn Schnee liegt, oder wenn es auf dieser relativ stark abfallenden Strasse eisig ist, landen die Autos im Garten des Nachbarn, wenn sie um einen Kreisel herum fahren müssen», argumentierte damals ein Anwohner des Mövenwegs.

Ein Kreisel bei der Kreuzung Seemattweg sei im Hinblick auf die Einführung von Tempo-30 (vorgesehen für 2011) die beste Lösung, kontert Irena Gallati vom Bezirk Küssnacht die Kritik der Anwohner: «Die Fahrlinie ist klar festgelegt, die Fahrgeschwindigkeit wird reduziert und damit die Sicherheit erhöht, zudem ist der Rechtsvortritt bei einem Kreisel genau definiert.»

Vortrittsregelung bleibt
Bauliche Massnahmen sind auch an der  Seeburgstrasse vorgesehen. Von der Liegenschaft Seeburg­strasse 1 bis zum Sagiweg soll ein durchgehendes Trottoir erstellt werden. Dazu sind Landabtretungen von privaten Eigentümern und Dienstbarkeitsverträge notwendig. Fahrbahnverengungen auf der Seeburgstrasse und eine begrünte Rabatte vis-à-vis des Badi-Parkplatzes runden die vorgesehenen Massnahmen ab.

Entgegen ersten Ideen soll die bisherige Vortrittsregelung bei der Einfahrt des Sagiwegs in die Seeburg­strasse aber beibehalten werden (weiterhin Vortritt Seeburgstrasse).

Ausführung der Arbeiten nach Abschluss der Badesaison
Parallell zum Strassensanierungsprojekt wurden vom Bezirk auch die Werkleitungen genau überprüft. «Bei der Breitenstrasse ist der Erneuerungsbedarf grösser als bei der Seeburgstrasse», erklärt Irena Gallati vom Ressort Infrastruktur.

«Die Kosten für die Sanierung der beiden Strassen und den allfälligen Ersatz von Werkleitungen sind im Budget 2010 enthalten. Die Ausführung der Arbeiten ist im Herbst 2010, nach dem Abschluss der Badesaison, vorgesehen.»
 
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