| Kühe, Heubäuche und fliegende Frauen |
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| Montag, 11. April 2011 | |
![]() Am letzten Samstag war die Rigihalle nicht wieder zu erkennen. Wo sonst Kufen durchs Eis schneiden, wurden Jersey-Kühe bewertet. Ein attraktives Rahmenprogramm trug ebenfalls zum Gelingen der swissjerseynight.ch bei. avd. Sie heissen Paragon Pom-Pom, Kenai Felice oder Wait Susann – ET. Die Rede ist von den über 100 Jersey-Kühen, die am letzten Samstag in der Rigihalle ausgestellt und bewertet wurden. Den vierbeinigen Damen ging es dabei ganz gut; im Backstage-Bereich konnten sie auf frischem Stroh liegend oder stehend ebenso frisches Heu geniessen. Bis sie für ihren Auftritt in die Arena geführt wurden. Knappe Entscheidung bei Grand Champion Um 23.30 Uhr das grosse Finale: der Preisrichter Philippe Deru umrundet die Anwärterinnen für den Titel Grand Champion. Deru tätschelt einer Kuh auf den Rücken. Diese Kuh hat den Titel verdient. Jubel beim Züchter. Jubel bei seinem Anhang. Die Kuh selbst nimmts gelassen. Sie hört auf den Namen Des Champs Laf Micelangela und weidet in Mont-Tramelan im Berner Jura, wenn sie nicht gerade an Schönheitswettbewerben teilnimmt. Gehalten wird sie von Frank Amstutz und Fred Gerber. «Das Euter gab den Unterschied», erklärt Preisrichter Deru. Ansonsten war Des Champs Laf Micelangela dem Vize-Grand-Champion Mamibel Senior Talya aus Les Culla-yes ebenbürtig: guter Rahmen, schönes Fell, guter Knochenbau. Die zweitwichtigste Entscheidung war jene des Regionenpreises. Welche Region der Schweiz hat die schönsten Jersey-Kühe? Auch hier hat sich Preisrichter Philippe Deru die Kühe ganz genau angeschaut. Die Innerschweiz schaffte es auf den dritten Platz. Gewonnen hat die Ostschweiz. Grosse Konkurrenz OK-Präsident Marcel Nussbaumer ist mit der zweiten Ausgabe der swissjerseynight sehr zufrieden. Dass es für die Innerschweiz nicht ganz gereicht hat, spreche für die Konkurrenz: «Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Konkurrenz aus der ganzen Schweiz noch stärker geworden.» Der Preisrichter hatte es demnach nicht einfach, «aber er machte einen super Job.» An den Erfolg vom letzten Mal konnte das OK problemlos anknüpfen. Und für das nächste Jahr ist nochmals eine Steigerung geplant. Dann sollen Kühe aus mehreren europäischen Ländern in der Rigihalle präsentiert werden. Attraktives Rahmenprogramm Nicht nur die Kühe kamen auf ihre Kosten. Für die zahlreichen Besucher gab es allerlei Musik: vom Ländler Trio Bügel-Spez über den Jodlerklub Echo vom Rigi und die Heirisingers bis zur Aftershow-Party mit DJ Dachs. Vor der Wahl zum Grand Champion zeigten die Cheerleaders Capital Hornets akrobatische Einlagen. Und an der grossen Bar traf man auf Mister und Vizemister Heubuuch. Und der frisch gekürte Grand Champion? Des Champs Laf Micelangela hat sich tapfer durchs Blitzlichtgewitter geschlagen und frisst genüsslich frisches Heu. |
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