| Kulturpreis für Küssnachterin |
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| Donnerstag, 23. September 2010 | |
![]() Die in Küssnacht aufgewachsene Kulturschaffende Annette Windlin erhielt am letzten Samstag in Luzern den mit 20000 Franken dotierten Innerschweizer Kulturpreis. avd. Schon vier Tage vor der Wahl von Simonetta Sommaruga als Bundesrätin hatte eine andere 50-jährige Frau mit Küssnachter Vergangenheit Grund zur Freude. Die Schauspielerin, Regisseurin, Theaterpädagogin, Dozentin und Autorin, die im Rigidorf aufgewachsen ist, konnte am letzten Samstag in Luzern den Innerschweizer Kulturpreis entgegennehmen. Der Stiftungsrat der Innerschweizer Kulturstiftung würdigte damit Annette Windlin «als bedeutende Theaterpersönlichkeit, die das Zentralschweizer Theater- und Kulturleben wesentlich mitgestaltet hat.» «Arbeit wird wahrgenommen» Für Annette Windlin ist diese Auszeichnung von hoher Bedeutung: «Das ist eine riesige Freude. Der Preis zeigt, dass meine Arbeit in den Innerschweizer Kantonen wahrgenommen wird.» Vor allem schätzt sie, dass mit der Wahl ihrer Person auch der freien Theaterszene Aufmerksamkeit zukommt. Das sei zu Zeiten nicht selbstverständlich, in denen an ihrem Wohnort Luzern über die zukünftige Bedeutung des Stadttheaters diskutiert wird. Zurzeit ist Annette Windlin an drei Projekten gleichzeitig engagiert. Wie bringt sie alles unter einen Hut? Lachend sagt sie: «Im Moment ist es ziemlich turbulent. Ich muss Prioritäten setzen. Da kommt sicher die Inszenierung Grand Hotel Excelsior in Brunnen zuerst. Ebenfalls ganz weit oben ist meine Tätigkeit als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Goldau.» Zum Kulturpreis gehören auch 20000 Franken. Dieses Geld will Windlin in eine Weiterbildung im Scriptwriting in den USA investieren, «sobald es wieder ruhiger wird», und sie fügt an: «Nun muss ich aber wieder arbeiten.» |
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