| Küssnacht klettert Richtung Top Ten |
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| Donnerstag, 6. August 2009 | |
![]() Das Wirtschaftsmagazin Bilanz veröffentlichte kürzlich eine Rangliste der besten Schweizer Städte. Von den 129 bewerteten Gemeinden klassierte sich der Bezirk Küssnacht auf dem 14. Platz – und verbesserte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 14 Plätze. avd. Im letzten Jahr war der Bezirk Küssnacht noch auf Rang 28 klassiert. Auf Platz eins landete 2009 wie im Vorjahr Zug. Die Plätze zwei und drei gehen an Zürich und Freienbach. Die Bilanz analysiert und vergleicht seit 2006 regelmässig die wirtschaftliche Dynamik und Attraktivität von Schweizer Städten mit über 10000 Einwohnern. Erholungswert top In den Hauptkriterien konnte sich Küss-nacht bei sechs Punkten verbessern; bei drei Punkten wird der Bezirk schlechter bewertet als im Vorjahr. Der Erholungswert nur in Zug und Locarno höher als im Bezirk Küss-nacht: Rang 3 in dieser Kategorie (Vorjahr: 5). Die Kriterien sind Seeanstoss, Grün- und Siedlungsfläche, schützenswertes Ortsbild, Wakker-Preis, Unesco-Weltkulturerbe. Punkto Steuerbelastung rutschte Küssnacht von Rang 5 auf 9. Diese wird gemessen an der durchschnittlichen Steuerbelastung für Bruttoeinkommen von 120000, 180000 und 240000 Franken, jeweils für sechs verschiedene Haushaltstypen (Alleinverdiener, Familie usw.) In der Kategorie Reichtum verbesserte sich der Bezirk um einen Platz auf Rang 20. Ermittelt wurde die Kaufkraft pro Person und pro Haushalt (2004), mittlere Quadratmeterpreise für Einfamilienhäuser, Eigentums- und Mietwohnungen 2009, Veränderung der Quadratmeterpreise 2008/2009 und von 2004 bis 2009. Ebenfalls auf Platz 20 liegt der Bezirk in der Kategorie Tourismus. 2008 resultierte Platz 16 – aus den Kriterien Logiernächte absolut und relativ zur Bevölkerung sowie Veränderung der Logiernächte pro Kopf. Stark verbessert hat sich Küssnacht in der Kategorie Arbeitsmarkt: von Platz 41 auf 25. Verantwortlich dafür war die geringere Arbeitslosenquote, die Beschäftigungsquote, der Anteil Beschäftigter im dritten Sektor sowie Netto-Firmenzuzüge und -gründungen. Beim ÖV flop Die grösste Verbesserung verzeichnete der Bezirk bei der Dynamik; von Rang 69 im Vorjahr auf Rang 26. Bewertet wurden die Bevölkerungsveränderung, die Anzahl neu erstellter Wohnungen im Verhältnis zur Bevölkerung und zum Wohnungsbestand sowie der Anteil der über 65-Jährigen. In der Kategorie Sozialstruktur wird der Anteil höherer Berufe, gemessen an der Gesamtbevölkerung und der Anzahl Personen im Erwerbsalter, be-wertet. Hier steht Küssnacht neu auf Platz 47, sechs Plätze besser als im Vorjahr. Nach wie vor im hinteren Bereich ist der Bezirk bei der Zentralität klassiert. Darunter verstehen die Experten die Erreichbarkeit durch Einwohner und Beschäftigte im In- und Ausland per motorisierten Individualverkehr und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es werden die Reisezeiten zu allen Gemeinden berücksichtigt, wobei näher gelegene Gemeinden stärker gewichtet werden als weiter entfernte. Für Küssnacht bedeutet dies Platz 106 (Vorjahr: 110). Das schlechteste Teilergebnis liefert der Bezirk in der Kategorie Öffentlicher Verkehr: 127. und drittletzter Platz (Vorjahr: 112). Gemessen wurde der Anteil Pendler, die Tram, Bus, Bahn, Velo benutzen oder zu Fuss gehen. Zusätzlich bewertet wurde die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. |
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