| Küssnachter steuerte Airbus über Küssnacht |
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| Montag, 26. Juli 2010 | |
![]() Emmen feierte mit einer Flugshow am Samstag 100 Jahre Schweizer Luftfahrt. Aktiv mit dabei war auch Franz Rothenfluh. Der Küssnachter Swiss-Pilot flog das neue Flagg(-flug-)schiff Airbus A330-300 von Zürich nach Emmen – über Küssnacht. avd. Dicke Wolken hingen am letzten Samstagmorgen über Küssnacht. Plötzlich erschallte ein Donnern, dann, gegen 11 Uhr, erschienen ein grosser und mehrere kleine Punkte am Himmel. Die Punkte wurden immer grösser und zogen von Zug her Richtung Luzern. Der grosse Punkt wurde immer grösser und grösser, bis er sich als Passagierflugzeug der Swiss herausstellte. Gesteuert wurde es von Franz Rothenfluh, Pilot aus Küssnacht. «Es war ein ganz spezielles Gefühl, mit diesem grossen und modernen Flieger über Küssnacht zu fliegen», berichtete er dem FS am Montag. Der Airbus A330-300 ist das derzeit modernste Flugzeug der Swiss-flotte. «Es ist leiser und verbraucht im Vergleich zu anderen Flugzeugen viel weniger Sprit», sagte Rothenfluh. Patrouille Suisse über Linthgebiet getroffen Rothenfluh startete die Tour am Flughafen Zürich-Kloten. Vorgesehen war, dass er das Flugzeug für Fotos über den Walensee kreisen soll. Wegen des schlechten Wetters wurde dieser Termin allerdings abgesagt. Über dem Linthgebiet traf er sich mit der Patrouille Suisse und flog mit ihnen via Zug und Küssnacht nach Emmen. Dort drehte Rothenfluh mit seinem Airbus einige Runden über dem Flugplatz – jeweils in Formation mit anderen Begleitern. Landen konnte er dort nicht, «dafür war die Piste zu kurz.» Also flog er die Maschine wieder nach Kloten zurück. Für den ehemaligen Militärpiloten war der Überflug über Küssnacht eines der Highlights seiner langjährigen Karriere. Zeit, das besondere Erlebnis zu verarbeiten, hatte Rothenfluh nicht. Bereits gestern Montag reiste er zum Flughafen Zürich-Kloten und bestieg einen Airbus A340. Grosse Unterschiede zum A330 gebe übrigens es nicht. «Ich fliege meistens A340 und A330. Die Steuerung ist beinahe identisch», sagte Rothenfluh. Dieses Mal wurd er allerdings nicht mehr von der Patrouille Suisse begleitet, sondern vom Co-Piloten und der Cabin-Crew. Und auf dem Flug nach Miami sassen Passagiere hinter ihm, die wohl nicht Richtung Küssnacht winkten. |
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