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Lebendigkeit durch moderne Kunst Drucken E-Mail
Donnerstag, 2. Dezember 2010
96lustenberger




Seit letzter Woche erstrahlt die Rigi-Eingangshalle des Pflegezentrums Seematt in besonderem Glanz. Die Jungkünstlerin Irene Lustenberger aus Merlischachen stellt ihre Skulpturen aus und bringt den Bewohnerinnen und Bewohnern moderne Kunst näher.










bro. Vor sechs Jahren begann Irene Lustenbergers Leidenschaft für Speckstein-Skulpturen. Was anfänglich ein Hobby war, entwickelte sich schnell zu mehr und vor vier Jahren eröffnete sie in Merlischachen ein Atelier, in dem sie verschiedene Speckstein-Kurse anbietet.

Ihre Debut-Ausstellung hatte Lustenberger erst kürzlich im Rahmen des Vereins beflügelt. «In einem Artikel im Freier Schweizer hat Herr Keller von mir gelesen und meine Skulpturen gesehen», erklärt Lustenberger, wie es zur Zusammenarbeit mit dem Pflegezentrum Seematt gekommen ist.

Die Künstlerin arbeitet intuitiv und ihre Werke widerspiegeln ihre Persönlichkeit sowie ihre Gefühle.

Bewohnerinnen und Bewohner sind fasziniert
Nicht zum ersten Mal holt Geschäftsführer Marco Keller-Hänggi moderne Kunst ins Pflegezentrum Seematt, denn bereits letztes Jahr liess er im Heim Fotografien einer jungen Künstlerin ausstellen. «Ich möchte den Bewohnerinnen und Bewohnern die moderne Kunst näher bringen und ausserdem einheimische Küntlerinnen und Künstler in ihrer Tätigkeit unterstützen», erklärt Keller-Hänggi.

Die Idee, Kunst ins Pflegezentrum zu bringen, scheint bei den Bewohnerinnen und Bewohnern auf Interesse zu stossen: «Wir haben damit viele positive Reaktionen ausgelöst», freut sich Keller-Hänggi.

Doch nicht nur positive Reaktionen seien gekommen, so regen die acht ausgestellten Werke von Irene Lustenberger die Leute zu Diskussionen an: «Wir gehen mit den Leuten an den Skulpturen vorbei und zeigen sie ihnen. Die Reaktionen sind ganz unterschiedlich und reichen von Bewunderung bis hin zu Fragen wie: Was steht denn da im Weg?»

Längerfristige Zusammenarbeit
Wie lange die Skulpturen im Pflegezentrum ausgestellt bleiben, lässt Geschäftsführer Marco Keller-Hänggi offen. «Wir haben die Idee, dass wir im Frühling einige der Skulpturen in den Garten stellen. Doch das hängt natürlich davon ab, wie viele der Skulpturen Frau Lustenberger verkauft.» Eine längerfristige Zusammenarbeit könne man sich aber durchaus vorstellen.

 
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