| Maisanbauer eingeschränkt |
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| Montag, 7. September 2009 | |
![]() In Risch wurde ein Maiswurzelbohrer eingefangen. Vorbeugende Massnahmen sollen eine Weiterverbreitung des Schädlings verhindern. ob. «Im Kanton Schwyz hatten wir bisher keinen Fall», bestätigt Konrad Gmünder von der landwirtschaftlichen Beratungsstelle des Kantons Schwyz. Allerdings wurde laut Gmünder in Risch ein Maiswurzelbohrer eingefangen, weshalb die Behörden gezwungen waren zu handeln. Denn dieser Käfer, auch wenn er mit fünf bis sieben Millimeter ein Winzling ist, kann beim Mais grossen Schaden anrichten. Dessen Larve sucht sich Maispflanzen und frisst die Wurzeln. Somit wird die Pflanze geschwächt und kann umfallen. Dabei ist mit einem 50%igen Ernteausfall zu rechnen. «Die Sache ist nicht zu unterschätzen», weiss Gmünder, da der aus Nordamerika importierte Käfer in seiner Heimat bereits ganze Maisanbaufelder schädigte. Im Jahr 2000 wurde er zum ers-ten Mal in der Schweiz gesichtet. Bei einer frühzeitigen Erkennung des Befalls können rechtzeitig Gegenmass-nahmen ergriffen werden. Transportverbot bis 30. September Sobald ein Käfer in einer der 200 aufgestellten Fallen in der Schweiz gefangen wird, müssen gemäss Bund Mass-nahmen ergriffen werden. Dabei werden zwei Zonen gebildet. Aus der Kernzone, ein Umkreis von fünf Kilometern, sind Maistransporte jeglicher Art verboten. Der nordöstliche Teil vom Bezirk Küssnacht befindet sich in dieser Kernzone. Diese wird begrenzt durch die Linie Schiffstation Immensee, Eichlistrasse, SBB-Linie Richtung Küssnacht, Schnittpunkt mit Überquerung der Hochspannungsleitung ATEL, dieser nach Norden folgend bis zur Luzerner Grenze. Bis zum 30. September sind in diesem Gebiet die Maistransporte verboten. «Dann hat der Schädling seine Eier gelegt und ist keine Gefahr mehr für den Mais, da die Verschleppung nur noch durch die Erde stattfinden kann», erklärt Konrad Gmünder. Rund 20 Betriebe sind betroffen Der übrige Teil des Bezirks gehört zur Sicherheitszone. Sowohl in dieser Zone wie auch in der Kernzone ist der Maisanbau auf Parzellen, auf denen 2009 Mais angebaut wurde, 2010 verboten. «Dieses Verbot birgt gewisse Einschränkungen für den Bewirtschafter», weiss Gmünder. Es sei aber notwendig, da der Maiswurzelbohrer laut Amtsblatt Publikation vom 4. September eine grosse Gefahr darstellt, wenn Mais auf Mais angebaut wird. Im Bezirk Küssnacht sind rund 20 Betriebe von diesen Massnahmen betroffen, welche langfristig gesehen dabei helfen, den Schädling zu bekämpfen. |
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