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Midnight Funzone in neuer Halle Drucken E-Mail
Montag, 18. Oktober 2010
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Am nächsten Samstag startet die Midnight Funzone in die dritte Saison. Die neuen
Coaches und weitere Veränderungen wurden am Freitagabend in einer kleinen Pressekonferenz im Jugendhaus Oase vorgestellt und erläutert.





cb. Die Midnight Funzone geht am Samstag um 21.00 Uhr in eine weitere Runde. Bis im April können Jugendliche ab der Oberstufe jeden Samstagabend das Sportangebot in der Halle nutzen. Zwischen 20 und 70 Jugendliche pro Abend, machten in der vergangenen Saison vom Angebot Gebrauch.

Für diese Saison stehen bei der Midnight Funzone einige Änderungen an. «Erstens werden wir mit der Turnhalle Seematt eine neue Halle mit neuer Infrastruktur beziehen. Zweitens setzt sich unser Team frisch zusammen und drittens werden mehr spezielle Anlässe geplant werden», verriet Projektleiterin Ursina Keller. Daneben wurden für die Coaches neue T-Shirts mit dem jeweiligen Namen bedruckt, damit allen Besuchern von der Funzone klar ist, mit wem man spricht. «Vielfach wurden wir nämlich mit Sie angesprochen», begründete Keller die Beschriftung der Coach-Shirts.

Mit der neuen Seemattturnhalle, die am Samstagabend nur für die Midnight Funzone reserviert ist, erfährt die Midnight Funzone einige Vorteile. «Die Lage und das Gebäude sind super», so Co-Leiterin Mirjam Seeholzer. Keller konkretisierte: «Weil die Halle kleiner ist als jene im Ebnet, werden wir auch einen besseren Überblick haben.»

Neue Coaches
Das Prinzip von Co-Leitung, Senior Coaches und Junior Coaches wird beibehalten. Die Co-Leitung bestehend aus Ursina Keller und Mirjam Seeholzer wird unterstützt durch die neuen Senior Coaches Andri Flury, Anna Reding, Nina Vanoli und Tobias Naunheim. «Sie sind die Ansprechpersonen für die Jugendlichen und die Assistenten der Leitung», so Keller. Sie seien auch die Vertretung der Leitung, falls diese für einmal ausfalle. Deswegen müssen sie auch 18 Jahre alt sein.

Die Junior Coaches sind hingegen jünger, das heisst zwischen 13 und 15 Jahre alt. Keller: «Wichtig ist, dass sie Kontakt zu den Gleichaltrigen haben.» Die neuen Junior Coaches sind Andre Krasniqi, Ian Guyot, Janik Meusel, Lejla Jakupovic, Sabrina Zbinden und Yanick Hunziker. Gerade die neuen weiblichen Coaches sollen zukünftig die Mädchen vermehrt zum Mitmachen bei Spielen in der Halle animieren. «Wir möchten auch vermehrt frauenspezifische Aktivitäten anbieten», sagte Mirjam Seeholzer.

Weiter werden freiwillige Erwachsene bei der Midnight Funzone mithelfen. Grösstenteils seien diese jeweils vom Rotary Club Küssnacht-Rigi-Meggen gekommen, erzählte Prisca Ruppen, Fachleiterin Personal Jugendarbeit in Küssnacht. Diese führten den Kiosk Es sei eine gute Idee, Erwachsene so miteinzubeziehen. «Der Kontakt und Austausch zwischen den Erwachsenen und Jugendlichen ist schön mitanzusehen.»

Übernahme durch Verein
Die Küssnachter Midnight Funzone entstand vor zwei Jahren im Rahmen von Midnight Schweiz und wurde 2010 vom Verein offene Jugendtreffs Küssnacht am Rigi übernommen und ist nun unabhängig von Midnight Schweiz. Infolgedessen wurde eine Geschäftsstelle geschaffen. Petra Gamma ist dort für die Administration und Finanzen zuständig. Die Fachleitung hat Prisca Ruppen inne; sie gewährleistet die Kommunikation zwischen Vorstand und den einzelnen Leitungen (Leitung Jugendtreff Oase und Leitung Midnight Funzone).

Ruppen findet die Midnight Funzone ein super gutes Projekt: «Bis anhin ist sie mehr oder weniger reibungslos verlaufen.» Klar könne es dort, wo Jugendliche aufeinander treffen zu Konflikten kommen. Einen spricht Keller an: «Je nach kulturellem Hintergrund der Jugendlichen wurden wir als weibliche Leiterinnen nicht ganz ernst genommen.» Sie hängt dies aber nicht an die grosse Glocke: «Unsere Art ist wohlwollend und die meisten Jugendlichen geben dies auch zurück.»

Weiteren Problemen wird vorgebeugt, so Prisca Ruppen: «Die Jugendlichen müssen sich jedes Mal beim Eintreten in die Halle mit ihrem Namen in eine Liste eintragen.» Dank dieser Verbindlichkeit könne niemand in der Halle randalieren und unbemerkt wieder gehen. Alkoholisierte Jugendliche werden gar nicht erst eingelassen.

Stimmen der Leitenden

Co-Leiterinnen

Mirjam Seeholzer (23): Dies ist mein zweites Jahr als Leiterin bei der Midnight Funzon und ich bin seit Anfang dabei. Ich finde die Funzone eine extrem geniale Sache und schätze es, dass die Jungen die Möglichkeit zum Besuch haben, aber nicht dazu verpflichtet sind.

Ursina Keller (23): Zu Beginn war für mich die Midnight Funzone eine gute Gelegenheit um Geld zu verdienen. Das änderte sich aber, denn auch mein Bezug zu Jugendlichen wurde besser. Anfangs bin ich mir in der Halle mega alt vorgekommen. Nun empfinde ich es als Bereicherung mit Jugendlichen zu arbeiten und wieder den Draht zu ihnen zu haben.

Senior Coaches
Tobias Naunheim (23): Ich wurde durch Ursina auf das Projekt aufmerksam gemacht. Es war für mich ein Glücksfall, denn ich studiere soziale Arbeit in Luzern. Die Midnight Funzone ist für mich perfekt um erste praktische Gehschritte in dieser Richtung zu tun.

Andri Flury (17): Als ich in der Oberstufe war, besuchte ich die Midnight Funzone selbst. Ich fand das Projekt eine super Sache. Ich mache selber sehr gerne Sport und spiele Unihockey. Ursina ist auf mich zugekommen und fragte mich, ob ich mitmachen wolle.

Junior Coaches
Yanick Hunziker (15): Ein Kollege fragte mich, ob ich bei Midnight Funzone aushelfen könnte, wenn zu wenig Leute dort seien. Ich ging also mithelfen und fand es super. Dann meldete ich mich als Junior Coach an.

Ian Guyot (14): Ich war jeweils auch als Besucher an der Midnight Funzone. Ich bin dabei weil ich Freude am Sport habe und auch ein wenig wegen dem Geldverdienen. Ich freue mich an der Funzone Kollegen zu treffen und auch im Winter was zu machen.

Janik Meusel (15): Ich mache auch gerne Sport und finde es toll, dass dort alle hingehen können, die in der Oberstufe sind.

 
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