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Montag, 25. Juli 2011
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Ballonfahren, Proben, Spielen und Ferien machen – die Küssnachter Band Rosy’s Roses kombinierte diese drei Aktivitäten im Juni zum zweiten Mal. Zur Freude der Franzosen und Spanier.






cb. Am Morgen früh aufstehen, Ballonfahren danach Proben und am Nachmittag ein Ständchen geben; so das Ferienprogramm von Rosy’s Roses. Da Wolfgang Strauch, Gitarrist der Band ein Haus in Palamos, Spanien hat, war schnell klar, wohin die Reise geht.

Doch zuerst machte sich die Band auf nach Südfrankreich, da man dort Leute kannte: «In Le Puy-en-Velay machten wir einen Zwischenstopp und schauten, dass wir aufspielen konnten», erzählt Martin Giger der in der Band die Saiten des Kontrabasses zupft. Das Konzert fand auf dem Marktplatz statt, «zwischen Hühnern und Hasen.»

Auftritte sind gefragt
Während in Frankreich Bewilligungen zum Spielen geholt werden mussten, gestaltete sich dieses Unterfangen in Spanien einfacher. Ob Dorfplatz, Gartenwirtschaft, Restaurant, Familienfest beim Kunstmaler oder beim Schweizer-Verein – überall waren Rosy’s Roses willkommen.

Giger: «Uns ging es nicht ums Geld verdienen. Die Auftritte dienten dem Proben unserer Lieder.» Da Rosy’s Roses schon im letzten Jahr für drei Wochen in Spanien waren, konnten sie bereits auf eine kleine Fangemeinde zählen. Auch in Zukunft sind ihre Auftritte gefragt. «Wenn wir wieder gehen, setzen sie uns unter Druck», erklärt Akkordeonist Peter Hiltbrunner lachend. «Denn die Wirte, die uns in den benachbarten Restaurants spielen hörten sagten: ‹Das nächste Mal spielt ihr auch bei uns.›»

Ein dankbares Publikum
Für Rosy’s Roses war es ein Leichtes, in kürzester Zeit aufzuspielen. «Es ist von Vorteil, dass wir alle akustische Instrumente spielen. So kamen wir in einen Raum hinein und eine Minute später spielte es», erzählt Giger.

In Spanien sei das Publikum immer ein speziell dankbares gewesen. Hiltbrunner: «Kaum hatten wir die Instrumente ausgepackt, tanzten sie schon. Danach waren sie oft erschöpfter als wir, die die Musik machten.» Oft gelobt wurde das breite Repertoire der Band. «War haben etwas für alle Geschmäcker darunter. Konzentriert man sich ein bisschen auf das Publikum, hat man ein sofortiges Echo und kann sich diesem anpassen.»
Wenn Rosy’s Roses auf der Strasse spielten, blieben die Leute sogleich stehen. Als Strassenmusiker bildeten sie in Palamos eine Seltenheit: «Es war nicht überlaufen von Strassenmusikern, wie man das von anderen Orten kennt», so Martin Giger.

Ballonfahren am Meer
Neben dem Musizieren kam in Spanien auch das Ballonfahren nicht zu kurz. «Da Palamos am Meer liegt mussten wir schauen, dass uns der Wind nicht ins Meer raustreibt», blickt Hiltbrunner zurück. Und auch das Landen gestaltete sich nicht immer einfach: «Die Spanier betreiben in der Gegend von Palamos fast nur Ackerbau. Es war ein heilloses Prozedere Plätze zu finden, die abgeerntet waren», erklärt Martin Giger.

Nach rund drei Wochen Abenteuer kamen die vier Freunde von Rosy’s Roses und deren Ehefrauen wieder sicher in der Schweiz an. «Wenn wir gesund bleiben und uns die Freude nicht verlässt, werden wir das nochmals machen», sind sie sich einig.
 
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